Volllast
Der Volllastbetrieb (Nennlast) kennzeichnet den Betriebszustand einer Energieerzeugungsanlage (z. B. eines BHKW), bei dem diese mit ihrer maximal zulässigen Dauerleistung (Nennleistung) betrieben wird. Da in diesem Zustand die thermodynamischen Wirkungsgrade ihr Maximum erreichen und die fixen Betriebskosten auf die größtmögliche Menge an erzeugten Kilowattstunden umgelegt werden, sind die spezifischen Betriebskosten unter Volllast am geringsten. Die Dimensionierung von BHKW-Anlagen orientiert sich daher primär an der thermischen Grundlast des Objekts, um eine maximale Anzahl an jährlichen Volllaststunden zu erzielen. Der Einsatz von Pufferspeichern unterstützt diese Betriebsstrategie effektiv.
Fazit
Der Volllastbetrieb einer BHKW-Anlage bietet zahlreiche Vorteile hinsichtlich der Effizienz, der spezifischen Betriebskosten und des Energieeinsatzes. Eine sorgfältige Dimensionierung der Anlage basierend auf dem Wärmebedarf sowie der Einsatz von Pufferspeichern und anderen Systemen zur Laststeuerung sind entscheidend, um die Vorteile des Volllastbetriebs auszuschöpfen. Trotz der Herausforderungen, die der dauerhafte Betrieb unter Volllast mit sich bringen kann (erhöhter mechanischer Verschleiß), bleibt diese Strategie die wirtschaftlich effektivste Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von BHKW-Anlagen zu maximieren.