A
Abgasmessung Glossar
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) stellt eine effiziente Methode zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme dar. Dabei kommen jedoch auch Emissionen ins Spiel, die aus dem Verbrennungsprozess resultieren und gesetzlich geregelt sind. Um die Umweltbelastung zu minimieren und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte sicherzustellen, unterliegt der Betrieb eines BHKWs strengen Immissionsschutzvorgaben. Ein zentraler Bestandteil dieser Vorgaben ist […]
Begriff ansehenAbgaswärmetauscher (AWT)
Ein Abgaswärmetauscher ist eine spezialisierte Vorrichtung zur Rückgewinnung von Abwärme aus Abgasen. Diese Technologie spielt eine zentrale Rolle bei der Verbesserung der Energieeffizienz von Blockheizkraftwerken (BHKWs) und anderen industriellen Anlagen. Durch die Nutzung der in den Abgasen enthaltenen Wärme kann der Gesamtwirkungsgrad der Anlage erheblich gesteigert werden, was nicht nur ökonomische Vorteile bringt, sondern auch […]
Begriff ansehenAbsorptionskälte
Absorptionskältemaschinen (AKM) bieten eine umweltfreundliche Alternative zur traditionellen Kompressionskältemaschine, indem sie zur Klimatisierung Wärme anstelle von elektrischer Energie nutzen. Diese Technologie basiert auf dem Prinzip der thermischen Trennung und Wiedervereinigung zweier Substanzen, die sich im thermischen Gleichgewicht befinden. Durch gezielte Wärmezufuhr und -abfuhr im Vakuum und unter unterschiedlichen Druckverhältnissen wird dieses Gleichgewicht gestört, wodurch die […]
Begriff ansehenAbwärme
Abwärme ist ein Nebenprodukt, das in verschiedenen industriellen Prozessen, technischen Geräten und Energieumwandlungsanlagen unvermeidlich entsteht. In der Energie- und Industriebranche bezeichnet man als Abwärme die Energie, die bei maschinellen oder chemischen Prozessen freigesetzt wird, ohne dass diese Energie direkt für den eigentlichen Prozesszweck genutzt wird. Oft wird sie in Form von Wärme an die Umgebung […]
Begriff ansehenAmmoniak
Ammoniak (NH3) ist eine chemische Verbindung, die aus einem Stickstoffatom und drei Wasserstoffatomen besteht. Es handelt sich um ein farbloses Gas mit einem charakteristischen stechenden Geruch, das sowohl in der Industrie als auch in der Landwirtschaft weit verbreitet ist. Aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften spielt Ammoniak eine zentrale Rolle in vielen Prozessen und ist […]
Begriff ansehenAN Acid Number (Säurezahl)
Die Säurezahl (AN, Acid Number) ist eine wichtige Kennzahl in der Chemie und Industrie, die verwendet wird, um die Menge an sauren Bestandteilen in Ölen oder Fetten zu quantifizieren. Diese Kennzahl ist entscheidend für Qualitätskontrolle und Stabilitätsbewertung von Fetten und Ölen in verschiedenen Anwendungen, von der Lebensmittelindustrie bis zur Schmierstofftechnik. Definition und Bedeutung Die Säurezahl […]
Begriff ansehenAnaerober Abbau (Vergärung)
Der anaerobe Abbau ist ein entscheidender biologischer Prozess, bei dem organische Materialien in einer sauerstofffreien Umgebung abgebaut werden. Dieser Prozess spielt eine zentrale Rolle in verschiedenen Umwelt- und Energiegewinnungssystemen, insbesondere in der Produktion von Biogas, einer erneuerbaren Energiequelle, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Grundlagen des anaeroben Abbaus Anaerober Abbau findet statt, wenn Mikroorganismen, hauptsächlich verschiedene […]
Begriff ansehenAutomatikstart
Der Begriff Automatikstart ist in der Betriebsführung von Blockheizkraftwerken (BHKW) von zentraler Bedeutung. Diese Funktion ermöglicht es der Anlage, sich automatisch ein- und auszuschalten, abhängig von der aktuellen Nachfrage nach Strom und Wärme. Diese intelligente Steuerung trägt dazu bei, die Effizienz des Kraftwerks zu maximieren und die Betriebskosten zu minimieren, indem sie eine optimale Anpassung […]
Begriff ansehenB
Bauernhof 4.0
Der Bauernhof 4.0 repräsentiert einen wesentlichen Wandel in der modernen Landwirtschaft, der durch die Einführung von digitalen Technologien und Automatisierung gekennzeichnet ist. Diese Entwicklung ist Teil der breiteren Industrie 4.0-Bewegung, die durch die Digitalisierung von Produktionsprozessen und die Nutzung von Daten zur Optimierung von Abläufen geprägt ist. In der Landwirtschaft führt diese technologische Revolution zu […]
Begriff ansehenBDEW-Richtlinie
Die Mittelspannungsrichtlinie, verabschiedet vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), ist seit dem 1. Januar 2009 in Kraft. Sie gilt für alle Erzeugungsanlagen, die auf der Mittelspannungsebene ins Netz einspeisen. Diese Richtlinie ist von zentraler Bedeutung für die Stabilität und Qualität der Stromversorgung und stellt sicher, dass die Netze den zunehmenden Anforderungen durch die […]
Begriff ansehenBedarfsgerechte Stromerzeugung
Bedarfsgerechte Stromerzeugung ist ein Schlüsselkonzept für die effiziente und zuverlässige Bereitstellung von Energie, insbesondere im Kontext der zunehmenden Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Solarenergie. Diese Energiequellen sind wetterabhängig und können Schwankungen in der Energieproduktion verursachen, die durch bedarfsgerechte Stromerzeugungssysteme ausgeglichen werden müssen. Prinzip der bedarfsgerechten Stromerzeugung Das Ziel der bedarfsgerechten Stromerzeugung ist es, eine […]
Begriff ansehenBestandsanlage
Die Definition einer Bestandsanlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) variiert leicht, basiert jedoch auf ähnlichen Grundprinzipien, die auf dem Datum der Inbetriebnahme und der Nutzung der Anlage beruhen. Diese Regelungen sind entscheidend, um zu bestimmen, welche Anlagen bestimmte gesetzliche Vergünstigungen oder Pflichten haben. Hier eine genaue Erläuterung beider Definitionen: Definition nach dem […]
Begriff ansehenBHKW-Modul
BHKW-Module, die Kernkomponenten eines Blockheizkraftwerks (BHKW), variieren signifikant in ihrer Größe und Leistungsfähigkeit, um den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden. Diese Module sind entscheidend für die kombinierte Erzeugung von Wärme und elektrischer Energie, ein Prozess, der als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bekannt ist. Die Flexibilität in der Größenordnung der Module ermöglicht ihren Einsatz in einer Vielzahl von […]
Begriff ansehenBImSchG
Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) ist ein zentrales Element der deutschen Umweltgesetzgebung, das darauf abzielt, Menschen, Tiere, Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen von Umweltverschmutzung vorzubeugen. Es regelt die Kontrolle von Emissionen und Immissionen in die Umwelt, die durch verschiedene Quellen wie Industrieanlagen, […]
Begriff ansehenBio Energie
Bioenergie ist eine vielseitige und erneuerbare Energieform, die durch die Umwandlung von Biomasse in verschiedene Energiearten wie elektrische Energie, Wärme oder Kraftstoff gewonnen wird. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der globalen Energiestrategie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Förderung nachhaltiger Energiequellen. Rohstoffe der Bioenergie Die Vielfalt der Biomasseressourcen, die für die Bioenergieproduktion genutzt werden […]
Begriff ansehenBiofuels
Biofuels oder Biokraftstoffe repräsentieren eine bedeutende Kategorie innerhalb der Bioenergie, die speziell auf die Kraftstoffproduktion aus Biomasse ausgerichtet ist. Sie bieten eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen und tragen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei. Durch die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen sind sie eine erneuerbare Energiequelle, die in der Lage ist, den Bedarf an herkömmlichen Treibstoffen […]
Begriff ansehenBiogas Glossar
Biogas ist ein erneuerbarer Energieträger, der durch anaerobe Fermentation, also den Abbau organischer Materialien ohne Sauerstoff, gewonnen wird. Dieser Prozess findet häufig in einer kontrollierten Umgebung wie einer Biogasanlage statt. Hierbei wird Biomasse – darunter landwirtschaftliche Abfälle, Gülle, pflanzliche Reststoffe und organische Abfälle – durch Mikroorganismen zersetzt. Die Effizienz und die Umweltverträglichkeit von Biogas machen […]
Begriff ansehenBiogasspeicher
Ein Biogasspeicher ist ein wesentliches Element einer Biogasanlage, das dazu beiträgt, die kontinuierliche und effiziente Nutzung von Biogas als Energiequelle zu gewährleisten. Da die Produktion von Biogas durch den Fermentationsprozess natürlichen Schwankungen unterliegt, ermöglichen diese Speicher eine konstante Energieversorgung auch in Zeiten, in denen die Produktion die Nachfrage nicht direkt decken kann. Funktionen des Biogasspeichers […]
Begriff ansehenBiomasse Glossar
Biomasse ist eine der vielfältigsten Quellen erneuerbarer Energie und spielt eine entscheidende Rolle in der Energiewende. Sie umfasst eine breite Palette organischer Materialien, die als nachhaltige Energiequellen genutzt werden können. Der Vorteil von Biomasse liegt in ihrer Fähigkeit, eine konstante und steuerbare Energieversorgung zu bieten, im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Solarenergie, […]
Begriff ansehenBiomethan
Biomethan, auch als aufbereitetes Biogas bekannt, spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Bereich der erneuerbaren Energien und trägt zur Diversifizierung der Energieversorgung sowie zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei. Es wird durch die Aufbereitung von Biogas, das hauptsächlich aus Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2) besteht, zu Biomethan gewonnen, das in seiner Qualität dem fossilen Erdgas entspricht. […]
Begriff ansehenBlindleistung
Blindleistung ist ein zentraler Begriff in der Elektrotechnik und Energietechnik, insbesondere wenn es um die Effizienz und Stabilität von Stromnetzen geht. Um diesen Begriff umfassend zu verstehen, ist es notwendig, sich sowohl mit den grundlegenden Konzepten als auch mit den technischen Details und Auswirkungen auf das Stromnetz auseinanderzusetzen. Grundlagen der Blindleistung Blindleistung entsteht in Wechselstromsystemen, […]
Begriff ansehenBlockheizkraftwerk (BHKW)
Blockheizkraftwerke (BHKW), auch bekannt als Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), sind eine hoch effiziente Technologie zur Energieerzeugung, die sowohl in industriellen als auch in kommunalen und privaten Settings zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme aus einer einzigen Energiequelle maximieren sie die Energieausnutzung und bieten somit eine nachhaltige Alternative zu konventionellen Energieerzeugungsmethoden. Funktionsweise […]
Begriff ansehenBN Base Number
Die Basenzahl, oft abgekürzt als BN, ist eine wichtige chemische Messgröße, die vor allem in der Industrie zur Beurteilung der Qualität und Funktionalität von Ölen und Fetten verwendet wird. Diese Zahl gibt Aufschluss darüber, in welchem Maß ein Öl oder Fett in der Lage ist, saure Kontaminanten zu neutralisieren, die während des Betriebs in Motoren […]
Begriff ansehenBrennwert
Der Brennwert eines Brennstoffs ist eine essentielle Größe in der Energie- und Brennstofftechnik, die besonders in der Bewertung und Vergleichung von Brennstoffeffizienzen eine zentrale Rolle spielt. Dieser Wert gibt Aufschluss über die maximale Energiemenge, die bei der Verbrennung eines bestimmten Materials unter idealen Bedingungen freigesetzt werden kann. Eine klare Unterscheidung zwischen Brennwert und Heizwert ist […]
Begriff ansehenBrutto- bzw. Nettostrom /-Erzeugung /-Einspeisung
Die Begriffe Bruttostromerzeugung und Nettostromerzeugung spielen eine entscheidende Rolle in der Energieindustrie, besonders wenn es um die Bewertung und das Management von Kraftwerksleistungen geht. Diese Konzepte sind insbesondere wichtig, um die Effizienz von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) zu messen und die ökonomischen Aspekte des Betriebs dieser Anlagen zu verstehen. In diesem Kontext ist auch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz) […]
Begriff ansehenBürgschaften
Eine Bürgschaft ist ein wesentlicher Bestandteil des Kreditsicherungsrechts, der in vielen Bereichen des finanziellen und wirtschaftlichen Lebens Anwendung findet. Es handelt sich um eine Sicherheitsleistung, bei der eine dritte Partei, der Bürge, gegenüber einem Gläubiger die Haftung für die Schuld eines Hauptschuldners übernimmt. Dieser verpflichtende Vertrag zwischen Bürge und Gläubiger bietet eine zusätzliche Sicherheit dafür, […]
Begriff ansehenC
Carbon Footprint
Der Begriff „Carbon Footprint“ oder auf Deutsch „Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck“, bezieht sich speziell auf die Menge an Treibhausgasen, insbesondere Kohlenstoffdioxid, die direkt und indirekt durch Aktivitäten eines Individuums, einer Organisation oder eines Produkts freigesetzt werden. Diese Definition ist enger gefasst als der allgemeinere Begriff des „ökologischen Fußabdrucks“, der alle umweltbezogenen Auswirkungen eines Individuums oder einer Gruppe umfasst, […]
Begriff ansehenCO2-Bilanz
Die CO2-Bilanz, oft auch als CO2-Fußabdruck bezeichnet, ist ein wichtiges Instrument, um die Umweltauswirkungen von Aktivitäten, Produkten oder Dienstleistungen zu messen. Sie dient dazu, die gesamten direkten und indirekten Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die während des Lebenszyklus entstehen, zu erfassen und zu quantifizieren. Diese Bilanzierung ist entscheidend für das Verständnis und die Reduzierung der Auswirkungen auf den Klimawandel. […]
Begriff ansehenCO2-Zertifikate
CO2-Zertifikate sind ein wesentliches Instrument der Klimapolitik und dienen dazu, den Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid (CO2) zu regulieren und letztlich zu reduzieren. Diese Zertifikate, auch bekannt als Emissionsrechte, sind Teil eines marktbasierten Ansatzes, der darauf abzielt, die Klimaschutzziele kosteneffizient zu erreichen. Sie spielen eine zentrale Rolle im Rahmen des Emissionshandels, eines Systems, das sowohl […]
Begriff ansehenD
Dekarbonisierung
Dekarbonisierung ist ein zentraler Begriff in der Diskussion um den Klimawandel und bezieht sich auf den Prozess der Verringerung oder Eliminierung der Kohlenstoffdioxidemissionen, die durch menschliche Aktivitäten, insbesondere durch die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas, freigesetzt werden. Dieser Prozess ist entscheidend für die Bekämpfung des Klimawandels, da CO2 eines der Haupttreibhausgase ist, […]
Begriff ansehenDeponiegas
Deponiegas ist ein signifikantes Nebenprodukt der Abfallwirtschaft, insbesondere von Mülldeponien, auf denen organische Abfälle abgelagert werden. Es entsteht hauptsächlich durch den biologischen Abbau dieser Materialien unter anaeroben (sauerstofffreien) Bedingungen. Dieses Gasgemisch besteht überwiegend aus Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2), kann aber auch geringe Mengen anderer Gase wie Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff enthalten. Die Zusammensetzung […]
Begriff ansehenDezentrale Energieversorgung
Dezentrale Energieversorgung ist ein zunehmend wichtiges Konzept in der modernen Energiepolitik und -wirtschaft, insbesondere im Hinblick auf die Energiewende und den Klimaschutz. Sie beschreibt ein System, in dem die Energieerzeugung über kleinere, lokal verteilte Einheiten stattfindet, anstatt durch wenige, große zentrale Kraftwerke. Diese Art der Energieversorgung bietet zahlreiche Vorteile und ist eng mit dem Einsatz […]
Begriff ansehenDirektvermarktung
Die Direktvermarktung von Strom ist ein bedeutendes Konzept im Kontext der erneuerbaren Energien und der Liberalisierung der Strommärkte. Sie ermöglicht es Erzeugern von Strom, insbesondere aus erneuerbaren Quellen, ihre Energie direkt am Strommarkt zu verkaufen, anstatt sie über feste Einspeisetarife zu veräußern. Dieses Modell fördert die Integration von erneuerbaren Energien in den Markt und unterstützt […]
Begriff ansehenE
EC-Ventilatoren
EC-Ventilatoren (Electronically Commutated) bieten eine moderne und energieeffiziente Alternative zu traditionellen AC-Ventilatoren (Alternating Current). Die fortschrittliche Technologie der EC-Ventilatoren kombiniert die Funktionalitäten eines bürstenlosen Gleichstrommotors (BLDC) mit integrierter Elektronik, die den Motor steuert und optimiert. Dadurch ergeben sich verschiedene Vorteile, die sowohl in der industriellen Anwendung als auch in kommerziellen und wohnwirtschaftlichen Umgebungen von Bedeutung […]
Begriff ansehenEEG
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein zentrales Instrument der deutschen Energiepolitik, das darauf abzielt, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung signifikant zu erhöhen. Es wurde erstmals im Jahr 2000 eingeführt und seitdem mehrfach novelliert, um den sich ändernden Anforderungen und Zielen der Energiepolitik gerecht zu werden. Ziele des EEG Das Hauptziel des EEG ist […]
Begriff ansehenEEG-Vergütung
Die EEG-Vergütung ist ein zentrales Element des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das darauf abzielt, die Nutzung und den Ausbau erneuerbarer Energiequellen zu fördern. Durch festgelegte EEG-Vergütungssätze wird den Erzeugern von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Solar-, Wind-, Wasser- und Biomasseenergie eine finanzielle Entschädigung pro Kilowattstunde (kWh) gewährt, die sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Prinzip der EEG-Vergütung Das […]
Begriff ansehenEigenstromerzeugung
Eigenstromerzeugung beschreibt die Produktion von elektrischer Energie direkt am Ort des Verbrauchs, meist durch den Einsatz von Technologien wie Solaranlagen oder Blockheizkraftwerken (BHKW). Diese Art der Energieerzeugung repräsentiert ein zunehmend populäres Modell der dezentralen Stromversorgung, das nicht nur zur Reduzierung von Energiekosten beiträgt, sondern auch die Umweltbelastung minimiert und die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz erhöht. […]
Begriff ansehenEinspeisung/Einspeisevergütung
Betreiber von Energieerzeugungsanlagen haben die Möglichkeit, eine Vergütung für den Strom zu erhalten, den sie in das öffentliche Netz einspeisen. Dies fördert den Einsatz und die Entwicklung von erneuerbaren Energien sowie die effiziente Nutzung von Energie durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die spezifischen Bedingungen für die Vergütung werden durch Gesetze geregelt, die den Einsatz bestimmter Technologien und […]
Begriff ansehenEmissionen
Emissionen sind störende Elemente, die in die Umwelt freigesetzt werden und verschiedene Formen annehmen können, darunter Gase, Flüssigkeiten, Feststoffe, ionisierende Strahlung und sogar Erschütterungen. Sie sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens präsent und haben oft schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Ein prominentes Beispiel für Emissionen im Alltag sind die Abgase […]
Begriff ansehenEmissionsverringerung
Emissionsverringerung ist ein Schlüsselaspekt moderner Umwelttechnik, insbesondere in der Motoren- und Fahrzeugtechnologie. Um die Auswirkungen von Verbrennungsmotoren auf die Umwelt zu minimieren, werden verschiedene technologische Verfahren eingesetzt. Zu den Hauptverfahren gehören das katalytische Verfahren, SCR (Selective Catalytic Reduction) und das LEANOX-Verfahren. Katalytisches Verfahren Das katalytische Verfahren verwendet einen Oxidationskatalysator, der in einem Edelstahlgehäuse untergebracht ist […]
Begriff ansehenEmissionsverringerung (LEANOX und SCR)
Das LEANOX-Verfahren, entwickelt von Jenbacher, ist eine innovative Technik zur Reduzierung von Stickoxidemissionen (NOx) in erdgasbetriebenen Motoren. Durch das Prinzip des Betriebs mit großem Luftüberschuss senkt das Verfahren die Verbrennungstemperaturen, was wiederum die Bildung von NOx im Brennraum stark vermindert. Grundprinzip des LEANOX-Verfahrens Bei diesem Verfahren wird der Motor mit einer höheren Luftmenge als für […]
Begriff ansehenEndenergieträger
Endenergieträger sind die verschiedenen Energieformen, die von Endverbrauchern bezogen werden und zur Umwandlung in Nutzenergie dienen. Diese Energieformen sind das Ergebnis komplexer Umwandlungsprozesse und umfassen sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energien. Beispiele für Endenergieträger sind Heizöl, Strom, Biodiesel und Fernwärme. Sie spielen eine zentrale Rolle in unserem täglichen Leben und in der Wirtschaft, indem sie […]
Begriff ansehenEnergieeffizienz
Energieeffizienz ist ein zentraler Begriff im Energiemanagement und in der Umweltpolitik. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen dem erzielten Nutzen und dem dafür aufgewendeten Energieeinsatz. Eine hohe Energieeffizienz bedeutet, dass ein bestimmter Nutzen oder eine bestimmte Leistung mit möglichst geringem Energieverbrauch erreicht wird. Dies ist besonders wichtig, um Ressourcen zu schonen, die Umweltbelastung zu reduzieren und […]
Begriff ansehenEnergiepflanzen
Energiepflanzen sind speziell kultivierte Pflanzen, die zum Ziel haben, Energie in verschiedenen Formen zu liefern. Diese Art des Anbaus spielt eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen Energiegewinnung und im Bereich der Bioenergie. Zu den häufigsten Energiepflanzen gehören Raps, Mais, Zuckerrohr, und schnellwachsende Hölzer wie Pappeln oder Weiden. Der Anbau dieser Pflanzen wird sowohl wegen ihrer […]
Begriff ansehenEnergiespeicher
Energiespeicher spielen eine entscheidende Rolle in der Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Solarenergie, die eine variable oder volatile Stromproduktion aufweisen. Diese Variabilität resultiert aus dem Umstand, dass Wind und Sonne nicht konstant verfügbar sind, was zu Schwankungen in der Stromerzeugung führt. Energiespeicher ermöglichen es, die zeitliche Lücke zwischen der Erzeugung von Strom und dessen […]
Begriff ansehenEnergiewende Glossar
Die Energiewende ist ein umfassendes Konzept, das den Übergang von traditionellen Energiequellen wie Kernkraft und fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien beinhaltet. Sie umfasst nicht nur den Wechsel zu umweltfreundlicheren Energiequellen, sondern auch die Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens. Dieser Prozess ist entscheidend für die Reduzierung der Umweltbelastung, insbesondere […]
Begriff ansehenEpsilon (Verdichtungsverhältnis)
Das Verdichtungsverhältnis ist ein zentraler technischer Parameter bei Verbrennungsmotoren und spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz und Leistung eines Motors. Es beschreibt das Verhältnis des Volumens im Zylinder eines Motors, wenn der Kolben sich in der untersten Position befindet (maximales Volumen), zu dem Volumen, wenn der Kolben in der obersten Position ist (minimales Volumen). […]
Begriff ansehenErdgas
Erdgas ist ein natürlich vorkommendes, brennbares Gasgemisch, das hauptsächlich aus Methan besteht und in unterirdischen Lagerstätten zu finden ist. Oft wird es zusammen mit Erdöl gefördert, da beide fossilen Brennstoffe geologisch verwandt sind. Aufgrund seiner Eigenschaften und Verfügbarkeit spielt Erdgas eine zentrale Rolle in der globalen Energieversorgung und wird oft als eine Brückentechnologie auf dem […]
Begriff ansehenErdölbegleitgas
Erdölbegleitgas, oft auch einfach als Begleitgas bezeichnet, entsteht als Nebenprodukt bei der Erdölförderung. Es handelt sich um ein Gemisch verschiedener Gase, das in natürlichen Erdöllagerstätten zusammen mit dem Rohöl vorkommt. Dieses Gas wird aus der gleichen Quelle wie das Erdöl gefördert und kann, wenn es nicht wirtschaftlich genutzt wird, oft eine Umweltbelastung darstellen. Zusammensetzung des […]
Begriff ansehenErneuerbare Energien
Erneuerbare Energien stellen eine zentrale Säule in der globalen Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung dar. Sie werden aus Quellen gewonnen, die entweder unbegrenzt vorhanden sind oder sich in einem menschlichen Zeitrahmen schnell regenerieren können. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, die begrenzt verfügbar und umweltschädlich sind, bieten erneuerbare Energien eine […]
Begriff ansehenEVU (Energieversorgungsunternehmen)
Energieversorgungsunternehmen (EVU) spielen eine zentrale Rolle in der Energiebranche, da sie als Bindeglied zwischen Energieproduzenten und Endverbrauchern fungieren. Sie sind dafür verantwortlich, Energie in Form von Strom, Gas, Wärme oder gekühltem Wasser zu erzeugen, zu kaufen, zu transportieren und an gewerbliche, industrielle und private Verbraucher zu verteilen. Definition und Aufgaben von EVU Ein EVU kann […]
Begriff ansehenF
Fackel/Gasfackel
In Biogasanlagen ist die kontinuierliche Verwaltung des produzierten Biogases essenziell, um sowohl die Effizienz der Anlage zu maximieren als auch Umweltauflagen zu erfüllen. Eine der Herausforderungen im Betrieb solcher Anlagen ist der Umgang mit überschüssigem Biogas, besonders wenn die Nachfrage nach Energie gering ist oder technische Probleme den normalen Verbrauch des Gases verhindern. Gasnutzung in […]
Begriff ansehenFaulraumbelastung
Die Faulraumbelastung, oft auch als Raumbelastung bezeichnet, ist ein kritischer Parameter im Betrieb von Biogasanlagen. Sie gibt an, wie viel organische Trockensubstanz pro Tag und Volumen des Reaktors (Faulraums) zugeführt werden kann, ohne dass es zu Störungen im biologischen Abbau kommt. Diese Messgröße ist entscheidend für die Effizienz und Stabilität des biologischen Prozesses der Methangasproduktion. […]
Begriff ansehenFermentation
Fermentation, speziell in Bezug auf Biogasanlagen, ist ein biologischer Prozess, bei dem Biomasse anaerob, also ohne Sauerstoff, abgebaut wird. Dieser Prozess spielt eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Energiegewinnung, indem er organische Materialien wie landwirtschaftliche Abfälle, Lebensmittelreste und Gülle in Biogas umwandelt. Biogas besteht hauptsächlich aus Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2) und kann als erneuerbare […]
Begriff ansehenFermenter
Ein Fermenter, oft auch Bioreaktor genannt, ist ein zentraler Bestandteil einer Biogasanlage, in dem organische Substanzen unter anaeroben Bedingungen abgebaut werden, um Biogas zu produzieren. Dieses Biogas besteht hauptsächlich aus Methan und Kohlendioxid und kann zur Energiegewinnung genutzt werden. Die genaue Funktionsweise und der Aufbau von Fermentern können je nach Anlagentyp und verarbeitetem Substrat variieren. […]
Begriff ansehenFernwärme
Fernwärme ist ein effizientes und umweltfreundliches System zur Wärmeversorgung von Gebäuden für Heizung und Warmwasserversorgung. Die Wärme wird in zentralen Anlagen erzeugt und über ein isoliertes Rohrleitungssystem an Haushalte und gewerbliche Nutzer verteilt. Dieses System ermöglicht es, Energie effizient zu nutzen und Emissionen zu reduzieren, insbesondere wenn die Wärme aus erneuerbaren Energiequellen oder durch die […]
Begriff ansehenFernwartung
Fernwartung ist eine innovative und effiziente Methode zur Überwachung, Wartung und Fehlerbehebung technischer Anlagen, die besonders bei komplexen Systemen wie Blockheizkraftwerken (BHKWs) zunehmend eingesetzt wird. Diese Technologie ermöglicht es Servicepartnern oder Technikern, aus der Ferne auf die Systeme zuzugreifen, was Zeit und Kosten spart und gleichzeitig die Betriebszeiten und Effizienz der Anlagen erhöht. Grundprinzipien der […]
Begriff ansehenFernzugriff (bezogen auf BHKW)
Fernzugriff auf Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und Blockheizkraftwerke (BHKW) bietet signifikante Vorteile für die Betriebsführung und Wartung dieser Systeme. Durch die Nutzung des Internets können Betreiber und Wartungstechniker Echtzeitdaten abrufen, die Steuerung der Anlagen überwachen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen, ohne physisch vor Ort zu sein. Diese Technologie ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Betriebsweise, indem sie die […]
Begriff ansehenFlexibilisierung
Flexibilisierung im Kontext von Blockheizkraftwerken (BHKWs) spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Energiemanagement und in der Netzstabilisierung, insbesondere als Ergänzung zu erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne, die naturgemäß variabel sind. Was bedeutet Flexibilisierung bei BHKWs? Flexibler Betrieb: BHKWs, die in der Lage sind, flexibel auf Laständerungen zu reagieren, können ihre Strom- und Wärmeerzeugung schnell […]
Begriff ansehenFlexibilitätszuschlag
Die Flexibilitätsprämie ist ein wichtiges Instrument im Kontext der Energiewende, insbesondere in Deutschland, das darauf abzielt, die Flexibilität der Stromerzeugung aus Biogasanlagen zu fördern. Dieser Ansatz unterstützt den Übergang zu einer nachhaltigeren und stabileren Energieversorgung, indem er die Fähigkeit der Energieerzeugungssysteme stärkt, auf Schwankungen in der Stromnachfrage und in der Verfügbarkeit anderer erneuerbarer Energiequellen wie […]
Begriff ansehenFörderbeitragsdeckelung
Die Flexibilitätsprämie, die von der Bundesnetzagentur reguliert und gedeckelt wird, stellt ein wichtiges Instrument dar, um die Bereitstellung flexibler Energiekapazitäten aus Biogasanlagen zu fördern. Dies hilft dabei, die Schwankungen im Stromnetz, die durch den variablen Input von erneuerbaren Energien wie Wind und Solar entstehen, effektiv auszugleichen. Details zur Flexibilitätsprämie Die Flexibilitätsprämie wird Betreibern von Biogasanlagen […]
Begriff ansehenFormaldehyd (CH2O)
Formaldehyd (CH2O) ist ein wichtiger, jedoch umstrittener chemischer Stoff in der Industrie und Umwelt. Als einfachster Vertreter der Aldehyde weist es einige charakteristische Eigenschaften und Verwendungen auf, bringt aber auch spezifische Risiken und Herausforderungen mit sich. Eigenschaften von Formaldehyd Formaldehyd ist bei Raumtemperatur ein farbloses Gas mit einem stechenden, durchdringenden Geruch. Es ist in Wasser […]
Begriff ansehenFossile Brennstoffe
Fossile Brennstoffe sind natürliche Energiequellen, die über Millionen von Jahren aus den Überresten prähistorischer Pflanzen und Tiere entstanden sind. Diese Brennstoffe sind entscheidend für die moderne Energieversorgung, bringen aber auch erhebliche umweltpolitische und gesundheitliche Herausforderungen mit sich. Entstehung fossiler Brennstoffe Die Bildung fossiler Brennstoffe ist ein langwieriger Prozess, der unter spezifischen geologischen Bedingungen stattfindet: Erdöl […]
Begriff ansehenG
Gärprozess
Der Gärprozess in Biogasanlagen ist ein biologischer Vorgang, der organische Materialien wie Mist, Pflanzenreste, Gülle und andere Reststoffe in wertvolle Energie umwandelt. Dieser Prozess ist zentral für die Funktion einer Biogasanlage und erfordert eine sorgfältige Steuerung der Bedingungen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Schritte des Gärprozesses in Biogasanlagen Hydrolyse: In der ersten Phase des Gärprozesses […]
Begriff ansehenGasaufbereitung
Die Gasaufbereitung von Rohbiogas, einschließlich der Prozesse des Entschwefelns und Trocknens, ist essentiell für die effiziente und sichere Nutzung von Biogas als Energiequelle. Diese Aufbereitungsschritte sind entscheidend, um das Gas für den Einsatz in Verbrennungsmotoren und andere Anwendungen zu optimieren und die Langlebigkeit der technischen Ausrüstung zu gewährleisten. Entschwefelung Schwefelwasserstoff (H2S), der natürlich in Biogas […]
Begriff ansehenGasmotor
Gasmotoren, die auf dem Otto-Prinzip basieren, stellen eine effiziente und umweltfreundliche Technologie dar, insbesondere wenn sie mit erneuerbaren Gasen wie Biogas betrieben werden. Hier eine detaillierte Erklärung ihrer Funktionsweise, Vorteile und Anwendungen: Funktionsweise eines Gasmotors Ein Gasmotor, speziell ein nach dem Otto-Prinzip arbeitender Motor, funktioniert ähnlich wie ein herkömmlicher Ottomotor, der mit Benzin betrieben wird. […]
Begriff ansehenGasqualität
Die Unterschiede in den Gasqualitäten von Erdgas, insbesondere zwischen High-Gas (H-Gas) und Low-Gas (L-Gas), sowie die Integration von Flüssigerdgas (LNG) und erneuerbaren Gasen wie Biogas haben weitreichende Implikationen für die Erdgasversorgung und die darauf abgestimmte Technologie. Dies beeinflusst auch die Entwicklung und den Betrieb von Gasmotoren, die flexibel auf verschiedene Gaszusammensetzungen reagieren müssen. Unterschiede zwischen […]
Begriff ansehenGasspeicher/Gaslager
Gas spielt eine wichtige Rolle in der Energiewirtschaft, insbesondere als eine flexible und relativ schnell einsetzbare Energiequelle zur Deckung von Spitzenlasten und zur Sicherung der Energieversorgung. Die Speicherung von Gas in Untertage-Erdgasspeichern ist dabei ein entscheidender Faktor, um saisonale Schwankungen in der Gasversorgung und Nachfrage ausgleichen zu können. Es gibt zwei Haupttypen solcher Speicher: Porenspeicher […]
Begriff ansehenGasturbinen
Dezentrale Energieerzeugung gewinnt zunehmend an Bedeutung als flexible und effiziente Lösung zur Stromversorgung. In diesem Kontext spielen stationäre Gasturbinen eine wesentliche Rolle. Diese Geräte sind dafür ausgelegt, Wärmeenergie in mechanische Energie umzuwandeln, welche dann zur Erzeugung von elektrischer Energie genutzt wird. Ihre Anwendungsbereiche sind vielfältig und bieten spezifische Vorteile in der modernen Energieinfrastruktur. Funktionsweise von […]
Begriff ansehenGasverdichter
Ein Gasverdichter, auch oft als Kompressor bezeichnet, spielt eine wichtige Rolle in der Funktionsweise von Blockheizkraftwerken (BHKW). Dieses Gerät ist zentral dafür, die Effizienz und Leistungsfähigkeit des Kraftwerks zu steigern, indem es Gase auf ein höheres Druckniveau komprimiert. Dies ist insbesondere relevant für die Anwendungsbereiche, in denen Gase als Brennstoff oder als Teil des mechanischen […]
Begriff ansehenGebäudeenergiegesetz (GEG)
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das 2020 in Kraft getreten ist, vereint die bisherigen Regelungen des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG), der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in einem einheitlichen Gesetz. Ziel des GEG ist es, den Energieeinsatz in Gebäuden effizienter zu gestalten und die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern. Ein zentraler Bestandteil des Gesetzes ist die Anpassung und […]
Begriff ansehenGeothermie
Geothermie bezeichnet die Nutzung der in der Erde gespeicherten Wärmeenergie, eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiequelle. Die Wärme des Erdinneren stammt größtenteils aus dem radioaktiven Zerfall von Mineralien und aus der ursprünglichen Wärme der Erdbildung. Diese geothermische Energie kann für verschiedene Anwendungen genutzt werden, einschließlich der Erzeugung von Strom und der Wärmeversorgung, oft durch das Verfahren […]
Begriff ansehenGesamtwirkungsgrade
Der Gesamtwirkungsgrad eines Systems, insbesondere in Anwendungen wie Blockheizkraftwerken (BHKWs), ist ein zentraler Indikator für die Effizienz der Energieumwandlung und -nutzung. Dieser Wert gibt an, wie gut die eingesetzte Primärenergie in nutzbare Energieformen umgewandelt wird. Die Berechnung des Gesamtwirkungsgrades ist besonders wichtig, um die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen zu bewerten. Definition des Gesamtwirkungsgrades Der […]
Begriff ansehenGewächshaus-Anwendungen
Der Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKWs) in Gewächshäusern ist eine innovative Lösung, die die Energieeffizienz steigert und gleichzeitig die Pflanzenproduktion optimiert. BHKWs in diesem Kontext nutzen die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), um sowohl elektrische Energie als auch Wärme zu produzieren. Darüber hinaus kann das bei der Verbrennung entstehende CO2 genutzt werden, um die Photosynthese der Pflanzen zu fördern, […]
Begriff ansehenGewährleistung vs. Garantie
Gewährleistung und Garantie sind Begriffe, die im Alltag oft synonym verwendet werden, obwohl sie rechtlich unterschiedliche Konzepte darstellen. Beide Begriffe beziehen sich auf Ansprüche, die Käufer gegenüber Verkäufern oder Herstellern haben, wenn ein erworbenes Produkt Mängel aufweist. Eine klare Unterscheidung dieser Begriffe ist wichtig, um die Rechte und Pflichten von Käufern und Verkäufern zu verstehen. […]
Begriff ansehenGrid-Code
Die Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber stellen spezifische Anforderungen an alle Stromerzeuger, die ins öffentliche Stromnetz einspeisen möchten. Diese Regeln sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität und -sicherheit, insbesondere angesichts des zunehmenden Anteils erneuerbarer Energien und dezentraler Energieerzeugungssysteme wie den Jenbacher Gasmotoren. Grid-Code-Anforderungen Die Grid-Codes definieren technische und betriebliche Mindeststandards, die von Stromerzeugungsanlagen […]
Begriff ansehenGrubengas
Grubengas, oft auch als Flözgas oder Methangas bezeichnet, ist eine typische Begleiterscheinung des Untertagebergbaus, insbesondere bei der Förderung von Kohle. Dieses Gas besteht hauptsächlich aus Methan und entsteht aus der Zersetzung organischen Materials unter hohem Druck und ohne Sauerstoffzufuhr über geologische Zeiträume hinweg. Hier sind einige wichtige Aspekte zum Verständnis von Grubengas und seiner Bedeutung […]
Begriff ansehenGülle
Gülle ist ein natürlicher Wirtschaftsdünger, der in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Sie ist eine Mischung aus Urin, Kot landwirtschaftlicher Nutztiere, Wasser und manchmal auch anderen landwirtschaftlichen Abfallprodukten wie Spülwasser aus Ställen und Melkanlagen. Die Verwendung von Gülle in der Landwirtschaft bietet sowohl für die Bodenfruchtbarkeit als auch für die Energieproduktion durch Biogasgewinnung erhebliche […]
Begriff ansehenH
H-Gas
Die Umstellung von L-Gas auf H-Gas in Deutschland ist eine bedeutende Maßnahme, die sich auf zahlreiche Haushalte und Unternehmen auswirkt. Diese Umstellung wird notwendig, da die Förderung von L-Gas, insbesondere in den Niederlanden, zurückgeht und die langfristige Versorgungssicherheit mit Erdgas gewährleistet werden soll. Hier sind einige wesentliche Punkte, die diese Thematik umfassen: Unterschiede zwischen H-Gas […]
Begriff ansehenHeizwert
Der Heizwert und der Brennwert sind wichtige Kennzahlen zur Bewertung der Energieeffizienz von Brennstoffen, und beide spielen eine entscheidende Rolle in der Energie- und Wärmetechnik. Sie helfen dabei, den Energiegehalt eines Brennstoffes zu quantifizieren und sind somit entscheidend für die technische und wirtschaftliche Planung von Heizsystemen und anderen energieverbrauchenden Prozessen. Hier sind einige wesentliche Aspekte, […]
Begriff ansehenHilfsenergie
Die Begrifflichkeit „Hilfsenergie“ spielt eine wesentliche Rolle im Betrieb von Blockheizkraftwerken (BHKW) und ähnlichen Energiesystemen. Sie bezieht sich auf den Energieverbrauch, der benötigt wird, um die Hauptfunktionen des Systems zu unterstützen, kann aber oft übersehen werden, wenn es um die Effizienzbewertung des gesamten Systems geht. Hier sind einige wichtige Aspekte zur Hilfsenergie in BHKWs: Definition […]
Begriff ansehenHöchstbemessungsleistung
Das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG), speziell das EEG 2017, enthält spezifische Regelungen für Biogasanlagen, die wichtig für Betreiber solcher Anlagen sind, insbesondere im Hinblick auf die Bestimmung der Höchstbemessungsleistung und die damit verbundene EEG-Vergütung. Diese Regelungen sind entscheidend für die finanzielle Planung und die Betriebsführung von Biogasanlagen. Was ist die Höchstbemessungsleistung? Die […]
Begriff ansehenHolzgas
Holzgas, auch als Synthesegas oder Generatorgas bekannt, ist ein interessantes Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen durch die Vergasung von Biomasse. Die Gewinnung von Holzgas durch den Prozess der Holzvergasung ist eine Methode, bei der feste Biomasse in ein nutzbares gasförmiges Brennstoffgemisch umgewandelt wird. Dieser Prozess bietet eine effiziente Möglichkeit, aus Holz Energie zu erzeugen, […]
Begriff ansehenHolzpellets
Holzpellets sind eine beliebte und nachhaltige Brennstoffoption, besonders im Kontext von Blockheizkraftwerken (BHKW), die auf die Nutzung von Biomasse spezialisiert sind. Sie bieten mehrere Vorteile, aber auch gewisse Herausforderungen, die beachtet werden müssen. Hier eine detaillierte Übersicht über die Verwendung von Holzpellets in BHKWs: Herstellung und Eigenschaften von Holzpellets Holzpellets werden aus Holzabfällen wie Sägemehl […]
Begriff ansehenHygienisierung
Die Hygienisierung von Klärschlamm ist ein wesentlicher Prozess in der Abwasserbehandlung und der nachfolgenden Nutzung des Schlammes als Düngemittel in der Landwirtschaft. Dieser Schritt ist entscheidend, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und die öffentliche Gesundheit sowie die Umwelt zu schützen. Warum ist die Hygienisierung notwendig? Krankheitserreger: Klärschlamm kann eine Vielzahl von pathogenen Organismen enthalten, […]
Begriff ansehenI
iKWK
Das Konzept der innovativen Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK) repräsentiert eine fortschrittliche und flexible Lösung im Bereich der Energieerzeugung, die besonders auf Nachhaltigkeit und Effizienz abzielt. Diese Technologie kombiniert die Prinzipien der traditionellen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit modernen erneuerbaren Energiequellen und fortschrittlichen Steuerungssystemen, um ein hochgradig anpassungsfähiges und umweltfreundliches Energieversorgungssystem zu schaffen. Komponenten der iKWK Konventionelle KWK-Anlage (BHKW): Diese […]
Begriff ansehenInselbetrieb
Der Betrieb von Blockheizkraftwerken (BHKW) im Insel-, Notstrom- oder Netzersatzmodus ist eine wichtige Funktion in Situationen, in denen die reguläre Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz nicht verfügbar ist. In solchen Fällen muss die BHKW-Anlage eigenständig die Versorgung von Verbrauchern sicherstellen, was besondere Anforderungen an die Steuerung und Regelung der Energieerzeugung stellt. Hier sind die technischen […]
Begriff ansehenipH-Wert
Der pH-Wert ist eine grundlegende Kennzahl, die in wässrigen Lösungen die Säure- oder Basizität anzeigt. Bei nicht-wässrigen Substanzen wie Ölen lässt sich der pH-Wert jedoch nicht auf herkömmliche Weise bestimmen, da diese keine freien Protonen (H⁺) im Sinne einer wässrigen Lösung enthalten. Deshalb wird für Öle statt des normalen pH-Werts der initiale pH-Wert oder Anfangs-pH-Wert […]
Begriff ansehenJ
Jahresnutzungsdauer
Die Jahresnutzungsdauer ist eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Blockheizkraftwerken (BHKW) und anderen Energieerzeugungsanlagen. Sie gibt an, wie lange eine Anlage im Laufe eines Jahres im Vergleich zur maximal möglichen Betriebszeit tatsächlich genutzt wird. Hier sind die wesentlichen Punkte zur Berechnung und Bedeutung dieser Kennzahl: Bedeutung der Jahresnutzungsdauer Effizienzbewertung: Eine höhere […]
Begriff ansehenK
Katalysator
Katalysatoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Schadstoffemissionen aus Verbrennungsmotoren und anderen Quellen, die Abgase freisetzen. Diese Geräte nutzen chemische Prozesse, um schädliche Abgaskomponenten in weniger schädliche Substanzen umzuwandeln, bevor sie in die Umwelt freigesetzt werden. Hier ein detaillierter Blick auf die Funktion und Bedeutung von Katalysatoren: Funktionsweise von Katalysatoren Katalytische Umwandlung: Katalysatoren […]
Begriff ansehenKilowatt
Watt (W) ist die internationale Einheit der Leistung in der Physik, und sie misst, wie viel Energie pro Zeiteinheit umgesetzt wird. Die Definition und Anwendung von Watt umfasst sowohl mechanische als auch elektrische Systeme, was sie zu einer universellen Maßeinheit für Leistung macht. Weitere Erläuterungen Elektrische Leistung: Definition: Elektrische Leistung wird als die Rate definiert, […]
Begriff ansehenKilowattstunde
Die Kilowattstunde ist eine zentrale Einheit für die Messung von Energieverbrauch und -erzeugung, die in verschiedenen Bereichen wie Strom, Erdgas und bei der Bewertung der Effizienz von Energiesystemen wie Blockheizkraftwerken (BHKW) verwendet wird. Verständnis der Kilowattstunde (kWh) Definition: Eine Kilowattstunde entspricht der Energiemenge, die benötigt wird, um eine Leistung von einem Kilowatt für eine Stunde […]
Begriff ansehenKlärgas
Klärgas, auch als Faulgas bekannt, ist ein wertvolles Nebenprodukt der Abwasserreinigung in Kläranlagen. Es entsteht durch den anaeroben Abbau von organischem Material im Klärschlamm, bei dem Methan und andere Gase freigesetzt werden. Hier sind die wesentlichen Aspekte von Klärgas detailliert dargestellt: Entstehung und Zusammensetzung von Klärgas Entstehung: Anaerobe Vergärung: Der Abbau organischer Stoffe im Klärschlamm […]
Begriff ansehenKlimaschutz
Klimaschutz ist ein umfassendes und dringendes globales Anliegen, das darauf abzielt, die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf das Klima zu minimieren. Dazu gehören eine Vielzahl von Strategien und Maßnahmen, die sowohl auf internationaler als auch auf lokaler Ebene implementiert werden. Hier sind einige zentrale Aspekte und Ansätze des Klimaschutzes detailliert dargestellt: Reduzierung des Kohlenstoffdioxidausstoßes Eine […]
Begriff ansehenKohlendioxid (CO2)
Kohlenstoffdioxid (CO2) spielt eine zentrale Rolle im Kontext des globalen Klimawandels und der Umweltwissenschaften. Es ist integraler Bestandteil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs und wirkt als Treibhausgas, das die Wärme der Sonne in der Erdatmosphäre einfängt. Die Kenntnis seiner Eigenschaften, Quellen und der damit verbundenen Herausforderungen ist entscheidend für das Verständnis und die Bekämpfung des Klimawandels. Grundlegende […]
Begriff ansehenKondensat
Kondensation ist ein physikalischer Prozess, der eine zentrale Rolle in vielen natürlichen und technischen Systemen spielt, einschließlich meteorologischen Phänomenen und industriellen Anwendungen. In Bezug auf Verbrennungsprozesse und die Handhabung von Abgasen in Energieanlagen oder industriellen Systemen ist die Kondensation von besonderer Bedeutung. Hier ein detaillierter Überblick über diesen Prozess und seine Implikationen: Grundprinzip der Kondensation […]
Begriff ansehenKraft-Wärme-Kälte-Kopplung
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK), auch bekannt als Trigeneration, repräsentiert eine fortschrittliche und effiziente Energielösung, die die simultane Produktion von Strom, Wärme und Kälte ermöglicht. Diese Technologie erweitert das Prinzip der herkömmlichen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), indem sie nicht nur Energie für Heizzwecke, sondern auch für Kühlung nutzt. Dies macht KWKK besonders attraktiv für Gebäude und Industrieanlagen, die ganzjährig sowohl […]
Begriff ansehenKraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK), auch bekannt als Trigeneration, repräsentiert eine fortschrittliche und effiziente Energielösung, die die simultane Produktion von Strom, Wärme und Kälte ermöglicht. Diese Technologie erweitert das Prinzip der herkömmlichen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), indem sie nicht nur Energie für Heizzwecke, sondern auch für Kühlung nutzt. Dies macht KWKK besonders attraktiv für Gebäude und Industrieanlagen, die ganzjährig sowohl […]
Begriff ansehenKWK-Anlage
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein effizientes und umweltfreundliches Verfahren zur Energieerzeugung, das eine zentrale Rolle in der modernen Energielandschaft spielt, insbesondere im Rahmen der Energiewende. Hierbei wird die bei der Stromproduktion entstehende Abwärme genutzt, was die Gesamteffizienz des Systems deutlich erhöht. KWK-Anlagen sind ein exzellentes Beispiel dafür, wie eine effiziente Energienutzung in der Praxis aussehen […]
Begriff ansehenKWK-Ausschreibung
Die Einführung von Ausschreibungen für die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Anlagen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Jahr 2017 markiert einen signifikanten Wandel in der Unterstützungspolitik für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Deutschland. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Effizienz und Kosteneffektivität der Förderung zu erhöhen, indem ein wettbewerbliches Verfahren eingeführt wird. Hier sind […]
Begriff ansehenKWK-Index
Bedeutung und Funktion des KWK-Indexes Preisorientierung: Der KWK-Index reflektiert den durchschnittlichen Quartalspreis für Grundlaststrom, der aus KWK-Anlagen stammt. Grundlaststrom bezieht sich auf Strom, der konstant und zuverlässig rund um die Uhr geliefert wird, was typisch für KWK-Anlagen ist, die aufgrund ihrer hohen Effizienz und der gleichzeitigen Strom- und Wärmeerzeugung oft kontinuierlich betrieben werden. Marktindikator: Der […]
Begriff ansehenL
L-Gas
Die Unterscheidung zwischen L-Gas und H-Gas in Deutschland ist ein wichtiger Aspekt der nationalen Energieversorgung, der Auswirkungen auf Verbraucher, Energieversorger und die Industrie hat. Die Umstellung von L-Gas auf H-Gas ist insbesondere relevant, da die Förderung von L-Gas in den Niederlanden, einem der Hauptlieferanten für Deutschland, zurückgefahren wird. Hier sind einige wichtige Punkte zur Unterscheidung […]
Begriff ansehenLastmanagement
Das Lastmanagement ist ein entscheidender Aspekt moderner Energieversorgungssysteme und spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung und dem Betrieb intelligenter Stromnetze (Smart Grids). Durch gezielte Steuerung des Stromverbrauchs trägt es zur Stabilisierung des Netzes bei und ermöglicht eine effizientere Nutzung der verfügbaren Energiekapazitäten. Hier ein detaillierter Überblick über die Funktionen und Vorteile des Lastmanagements: Definition […]
Begriff ansehenLastprofil
Ein Lastprofil ist ein wichtiges Instrument im Energiemanagement und dient dazu, den Energieverbrauch eines Haushalts, eines Unternehmens oder einer anderen Einrichtung über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu analysieren und zu dokumentieren. Es liefert detaillierte Informationen über die zeitliche Verteilung des Strom- oder Energieverbrauchs, was für verschiedene Zwecke genutzt werden kann, von der Energieeffizienzsteigerung bis hin […]
Begriff ansehenLEANOX-Regelung
Die LEANOX-Regelung, entwickelt von Jenbacher, ist ein fortgeschrittenes technologisches System zur Steuerung und Optimierung der Verbrennung in Gasmotoren, insbesondere zur Reduktion der Stickoxid (NOx)-Emissionen. Dieses Verfahren spielt eine entscheidende Rolle bei der Minimierung von Umweltbelastungen durch Gasmotoren, die in einer Vielzahl von industriellen und energieerzeugenden Anwendungen eingesetzt werden. Funktionsweise der LEANOX-Regelung Lambda-Regelung: Das Herzstück der […]
Begriff ansehenLeistungsbereiche/Leistungsklassen
Blockheizkraftwerke (BHKW) sind aufgrund ihrer hohen Effizienz und ihrer Fähigkeit zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme eine attraktive Option für die dezentrale Energieversorgung. Durch die Nutzung des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bieten BHKWs eine umweltschonende und ökonomisch sinnvolle Energieerzeugung. Die Einteilung dieser Anlagen in verschiedene Leistungsklassen ermöglicht es, für jede Anforderung und jeden Einsatzbereich […]
Begriff ansehenM
Magermotor
Ein Magermotor ist eine Art von Verbrennungsmotor, der darauf ausgelegt ist, mit einem mageren Gemisch zu arbeiten, also einem Kraftstoff-Luft-Gemisch, das mehr Luft und weniger Kraftstoff enthält als das stöchiometrische Verhältnis von etwa 1,7 Teilen Luft zu einem Teil Treibgas (Lambda), wie es bei einem Gasmotor üblich ist. Diese Art von Motor bietet mehrere Vorteile, […]
Begriff ansehenMesophile Vergärung
Die Vergärung oder der biologische Abbau organischer Stoffe in einer Biogasanlage ist ein zentraler Prozess, der zur Erzeugung von Biogas führt. Dieser Prozess kann unter verschiedenen Temperaturbedingungen stattfinden, wobei die mesophile und thermophile Vergärung die beiden Hauptverfahren darstellen. Hier sind die Details zu diesen beiden Vergärungsarten: Mesophile Vergärung Definition Temperaturbereich: Die mesophile Vergärung erfolgt bei […]
Begriff ansehenMess- und Regeltechnik
Messtechnik, Regeltechnik und Steuerungstechnik sind zentrale Komponenten der modernen Automatisierungstechnik und werden häufig unter dem Begriff Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR) zusammengefasst. Diese Technologien arbeiten zusammen, um präzise Informationen zu generieren, Prozesse zu steuern und zu regeln, und dabei eine hohe Effizienz und Stabilität zu gewährleisten. Hier ist eine detaillierte Betrachtung der MSR-Technik und ihrer […]
Begriff ansehenMethan (CH4)
Methan (CH₄) ist ein bedeutender Energieträger und das zweitwichtigste Treibhausgas nach Kohlendioxid (CO₂), das erheblich zum Treibhauseffekt beiträgt. Methan entsteht auf natürliche und anthropogene Weise durch verschiedene Prozesse und spielt eine wesentliche Rolle sowohl in der Energieerzeugung als auch im Klimawandel. Eigenschaften und chemische Struktur Methan ist ein farb- und geruchloses Gas, das aus einem […]
Begriff ansehenMethanzahl
Die Methanzahl (MZ) ist ein wichtiges Maß zur Bestimmung der Klopffestigkeit von Gasgemischen, die als Kraftstoff in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden. Sie gibt an, wie widerstandsfähig ein Gasgemisch gegenüber unkontrollierten Selbstentzündungen ist, die als „Klopfen“ bezeichnet werden. Das Klopfen kann zu Schäden im Motor führen und die Effizienz der Verbrennung beeinträchtigen. Hier eine detaillierte Betrachtung der […]
Begriff ansehenMicro Grids
Ein Micro Grid ist ein kleineres, meist autarkes Energienetz, das verschiedene Erzeugungstechnologien, Speicher und Verbraucher intelligent miteinander verbindet und steuert. Diese Systeme sind besonders in abgelegenen Regionen, Industrieparks oder kleinen Dörfern von Bedeutung, da sie eine zuverlässige und effiziente Energieversorgung gewährleisten können, unabhängig vom zentralen Stromnetz. Hier sind die wesentlichen Merkmale und Vorteile von Micro […]
Begriff ansehenMietcontainer Glossar
Die ENERGAS BHKW GmbH bietet BHKW-Container mit unterschiedlichen Leistungen zur Miete an. Ein Miet-BHKW kann sowohl zur Überbrückung von Betriebsausfällen als auch bei Revisionen von bestehenden Anlagen oder auch bei langfristigen Projekten eingesetzt werden. Sollten Sie einen Mietcontainer benötigen, finden Sie hier weitere Infos.
Begriff ansehenMikro-BHKW
Mikro-BHKWs besitzen eine elektrische Leistung von mehr als 2,5 Kilowatt bis zu einer Leistung von 15 Kilowatt und kommen für den Gebrauch in Mehrfamilienhäusern oder für eine Vernetzung von mehreren Objekten in Frage.
Begriff ansehenMikro-BHKW
Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKWs) sind kompakte Energieerzeugungseinheiten, die gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Mit einer elektrischen Leistung von mehr als 2,5 Kilowatt bis zu 15 Kilowatt sind sie ideal für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern, kleinen gewerblichen Einrichtungen oder für die Vernetzung mehrerer Objekte. Merkmale von Mikro-BHKWs Leistungsbereich: Elektrische Leistung von mehr als 2,5 kW bis zu 15 […]
Begriff ansehenMini-BHKW
Mini-BHKWs haben eine elektrische Leistung von 15 Kilowatt bis 50 Kilowatt. Sie kommen unter anderem in größeren Wohnobjekten wie Mehrfamilienhäusern zum Einsatz.
Begriff ansehenMini-BHKW
Mini-Blockheizkraftwerke (Mini-BHKWs) sind hocheffiziente Energieerzeugungseinheiten, die gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Mit einer elektrischen Leistung von 15 Kilowatt bis 50 Kilowatt sind sie ideal für größere Wohnobjekte wie Mehrfamilienhäuser, Gewerbebetriebe und andere Anwendungen, die eine zuverlässige und effiziente Energieversorgung erfordern. Merkmale von Mini-BHKWs Leistungsbereich: Elektrische Leistung zwischen 15 kW und 50 kW. Thermische Leistung entsprechend […]
Begriff ansehenMittelspannungsnetz
Das Mittelspannungsnetz ist Teil des Stromnetzes und dient meist der elektrischen Energieversorgung einer Region oder mehrerer Ortschaften. Generell werden Stromnetze nach der Spannung eingeteilt, bei der sie Strom übertragen. Die Mittelspannung wird von den meisten BHKWs genutzt, die zwischen 6 kV und 30 kV überträgt. Weitere Spannungsebenen sind das Niederspannungs- (230-400 V), das Hochspannungs- (50 […]
Begriff ansehenMittelspannungsnetz
Das Stromnetz ist in verschiedene Spannungsebenen unterteilt, um die effiziente Übertragung und Verteilung elektrischer Energie sicherzustellen. Jede Spannungsebene hat spezifische Anwendungen und ist für unterschiedliche Teile des Versorgungsnetzes ausgelegt. Spannungsebenen im Überblick Niederspannungsnetz (NS): 230 V bis 400 V. Letzte Verteilerebene zur Versorgung von Haushalten und Kleingewerbe. Mittelspannungsnetz (MS): 6 kV bis 30 kV. Versorgung […]
Begriff ansehenMy Plant
Das Fernüberwachungs- und Diagnosesystem von Innio ist eine webbasierte Plattform für Vertriebspartner und Endkunden zur Verbesserung der Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Performance von Jenbacher Gasmotoren in den unterschiedlichsten Industrie- und Kommunalanlagen. Dazu zählen alle Anlagen der dezentralen Energiegewinnung einschließlich Kraft-Wärme-Kopplung und Gewächshausanlagen.
Begriff ansehenMy Plant
Das Fernüberwachungs- und Diagnosesystem von INNIO ist eine hochmoderne, webbasierte Plattform, die speziell entwickelt wurde, um die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistung von Jenbacher Gasmotoren zu optimieren. Diese Plattform unterstützt Vertriebspartner und Endkunden bei dezentralen Energiegewinnungsanlagen wie KWK-Systemen und Gewächshäusern. Funktionen und Vorteile Webbasierte Plattform: Weltweite Zugänglichkeit und intuitive Benutzeroberfläche für schnellen Datenzugriff. Echtzeitüberwachung: Live-Informationen zu […]
Begriff ansehenN
Nachwachsende Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe sind organische Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, die keiner Verwendung als Nahrungs- oder Futtermittel dienen. Dabei handelt es sich überwiegend um pflanzliche Rohstoffe, die sich besonders für die Erzeugung von Wärme, Strom oder Kraftstoffen eignen. Neben Holz werden dabei in Deutschland meist Stärke- oder Ölpflanzen (z.B. Mais, Raps, Zuckerrüben oder Sonnenblumen) verwendet
Begriff ansehenNachwachsende Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe sind organische Materialien aus der Land- und Forstwirtschaft, die speziell für die industrielle oder energetische Nutzung angebaut werden, ohne dabei als Nahrungs- oder Futtermittel zu dienen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Minderung von CO2-Emissionen. Haupttypen und Anwendungen Holz: Häufigster Energieträger zur Erzeugung von Wärme und Strom durch Verbrennung oder Vergasung. Stärkepflanzen (z. […]
Begriff ansehenNah- und Fernwärme
Nah- und Fernwärme werden definiert als Wärmeenergie, welche nicht auf dem Gelände des versorgten Gebäudes erzeugt wird. Der Unterschied zwischen Nah- und Fernwärme ist die räumliche Ausbreitung des Netzes. Fernwärme bezeichnet größere Netze und wird über große Transportleitungen geliefert. Nahwärme bezeichnen kleine, dezentrale Wärmenetze, die eher in Siedlungen und in Dörfern eingesetzt werden. Die grundlegende […]
Begriff ansehenNah- und Fernwärme
Zentrale Bestandteile moderner Wärmeversorgungssysteme, die Wärmeenergie über isolierte Rohrleitungen transportieren. Der Unterschied liegt primär in der räumlichen Ausdehnung des Versorgungsnetzes. Definition und Unterschiede Nahwärme: Kleine, dezentrale Systeme über kurze Distanzen (Siedlungen, Dörfer, Neubaugebiete). Wärmequellen sind oft BHKWs, Biomasseanlagen oder Solarthermie. Fernwärme: Großflächige Netze für ganze Städte oder Regionen. Erzeugung in großen Heizkraftwerken, oft mittels industrieller […]
Begriff ansehenNettostromerzeugung/-Einspeisung
Die Nettostromerzeugung beschreibt die Menge an elektrischer Energie, die tatsächlich ins öffentliche Netz eingespeist und den Endverbrauchern zur Verfügung gestellt wird. Sie errechnet sich aus: Bruttostromerzeugung abzüglich des Eigenverbrauchs des Kraftwerks (für Pumpen, Kühlsysteme, Steuerung etc.). Bedeutung und Einflussfaktoren Sie ist der entscheidende Parameter für die Netzplanung, Effizienzbewertung und Abrechnung. Ein hoher Eigenverbrauch senkt die […]
Begriff ansehenNettostromerzeugung/-Einspeisung (s. Bruttostromerzeugung)
Die Nettostromerzeugung ergibt sich aus der Differenz zwischen der insgesamt produzierten elektrischen Energie eines oder einer Vielzahl von Kraftwerken und dem eigenen Verbrauch für den Betrieb der Kraftwerke.
Begriff ansehenNetzbetreiber
Netzbetreiber sind Anbieter von Strom und Gas. Die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn dient dem Zweck, durch Regulierung den Wettbewerb der Stromanbieter zu fördern und einen Netzzugang zu fairen Bedingungen zu gewährleisten. Sie genehmigt die Netzentgelte für die Durchleitung von Strom und Gas, beseitigt Probleme beim Zugang zu Energieversorgungsnetzen für den Verbraucher oder Lieferant und […]
Begriff ansehenNetzbetreiber
Netzbetreiber stellen die physische Transportinfrastruktur (Leitungen, Kabel, Pipelines) für Strom und Gas bereit und sichern deren Betrieb. Sie sind strikt von den Energieerzeugern und -versorgern zu trennen (Unbundling). Aufgaben und Regulierung Zu den Aufgaben gehören das Netzmanagement zur Gewährleistung der Netzstabilität, die regelmäßige Wartung sowie der Anschluss neuer Kunden. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) mit Sitz in […]
Begriff ansehenNetzentgelte
Im Rahmen des neuen Systems der Anreizregulierung, welches seit 2009 genutzt wird, werden den Strom- und Gasnetzbetreibern auf sie abgestimmte und effizienzorientierte Erlösobergrenzen vorgegeben. Netzbetreiber, welche die Vorgaben übertreffen, können durch dieses System höhere Renditen erwirtschaften. Sobald ein Netzbetreiber seine Effizienz verbessert, wird diese an die Netzkunden durch niedrigere Netznutzungsentgelte weitergereicht. Damit beinhaltet dieses neue […]
Begriff ansehenNetzentgelte
Netzentgelte sind die Gebühren, die Netznutzende für den Transport von Energie zahlen. Seit 2009 gilt in Deutschland das System der Anreizregulierung. Funktionsweise der Anreizregulierung Die Regulierungsbehörde gibt den Betreibern individuelle Erlösobergrenzen vor, die auf Effizienzvergleichen (Benchmarking) basieren. Arbeitet ein Netzbetreiber kostengünstiger als vorgegeben, kann er höhere Renditen erzielen. Die Effizienzgewinne müssen langfristig über niedrigere Netzentgelte […]
Begriff ansehenNetzkosten
Netzkosten berechnen sich über das Netznutzungsentgelt. Damit sind die Kosten für die Errichtung, den Ausbau und andere betriebsbedingte Kosten gemeint. Netzkosten machen beim Strom etwa 1/3 und beim Gas etwa ein 1/4 der Stromrechnung aus. Netzentgelte müssen bei der Bundesnetzagentur genehmigt werden.
Begriff ansehenNetzkosten
Netzkosten decken sämtliche Aufwendungen für die Errichtung, den Ausbau sowie die laufende Instandhaltung der Strom- und Gasnetze. Sie werden über die Netzentgelte auf die Energieabrechnung umgelegt. Bestandteile und Abrechnungsanteil Sie beinhalten Investitionskosten für neue Leitungen und Umspannwerke sowie laufende Betriebskosten. Bei der Stromrechnung machen die Netzkosten etwa ein Drittel der Gesamtkosten aus, beim Gas machen […]
Begriff ansehenNormvolumen Gas (Nm³)
Durch das Normvolumen werden Gasmengen, die bei unterschiedlich hohem Druck vorliegen, verglichen. Für einen besseren Vergleich der Gaserträge aus verschiedenen Anlagen werden die gemessenen Gasvolumina auf Normbedingungen umgerechnet. Das molare Normvolumen ist die Maßeinheit, die ein Gas bei einer Temperatur von 273,15 Kelvin (-0,15 ° Celsius) und einem Druck von 1,013 Bar einnimmt.
Begriff ansehenNormvolumen Gas (Nm³)
Das Normvolumen ist eine standardisierte Maßeinheit, die das Volumen eines Gases unter genau definierten physikalischen Bedingungen angibt. Damit wird eine verlässliche Vergleichsbasis geschaffen. Normbedingungen und Anwendung Die festgelegten Bedingungen lauten: Eine Temperatur von 273,15 Kelvin (0 °C) und ein Druck von 1,013 Bar (1013 hPa). Das molare Normvolumen eines idealen Gases beträgt 22,414 Liter pro […]
Begriff ansehenO
ORC-Anlage
Die Abkürzung ORC steht für „Organic Rankine Cycle“. In ORC-Anlagen werden Wärmequellen mit relativ niedriger Temperatur für die Aktivität von Dampfmaschinen sowie Dampfturbinen nutzbar gemacht. Dieses Verfahren kommt zum Einsatz, wenn das Temperaturgefälle zwischen Wärmequelle und -senke zu niedrig ist, um eine von Wasserdampf angetriebene Turbine zu betreiben. Dieses Verfahren kommt vor allem bei der […]
Begriff ansehenORC-Anlage (Organic Rankine Cycle)
ORC-Anlagen nutzen einen thermodynamischen Kreisprozess zur Stromerzeugung aus Wärmequellen, deren Temperaturniveau für den wirtschaftlichen Betrieb einer klassischen, mit Wasserdampf betriebenen Turbine zu niedrig ist. Funktionsweise und Anwendungsbereiche Anstelle von Wasser wird ein organisches Arbeitsmedium mit deutlich niedrigerem Siedepunkt eingesetzt. Das Medium wird durch externe Wärme verdampft, expandiert in einer Turbine (die einen Generator antreibt), kondensiert […]
Begriff ansehenOrganic-Rankine-Cycle (ORC)
Organic-Rankine-Cycle, kurz ORC, ist abgeleitet vom Rankine-Kreisprozess, welcher den Prozess eines klassischen Dampfkraftwerkes beschreibt. Hierbei werden Ammoniak oder Silikonöle über eine Wärmequelle unter Druck verdampft. Die Entspannung des Dampfes erfolgt über eine Turbine, die dabei in Rotation versetzt wird und die Energie über einen Generator in elektrische Energie umwandelt. Der große Unterschied zu einem klassischen […]
Begriff ansehenOrganische Trockensubstanz (oTS)
Unter organischer Trockensubstanz (oTS) versteht man den Anteil aller organischen Bestandteile eines Stoffes, die nach dem vollständigen Entzug von Wasser sowie sämtlicher mineralischen Bestandteile übrig sind. Der Wert der oTS lässt sich errechnen, indem man das Ursprungsgewicht der Gewichtsdifferenz zwischen dem trockenen Zustand nach Erhitzung auf etwa 105° C und nach Veraschung bei etwa 550-600° […]
Begriff ansehenOrganische Trockensubstanz (oTS)
Die organische Trockensubstanz (oTS) definiert den exakten Anteil der rein organischen Verbindungen in einem Substrat. Sie wird ermittelt, indem dem Material zuerst bei 105 °C das Wasser entzogen (Trockensubstanz) und die Probe anschließend bei 550 °C bis 600 °C vollständig verascht wird. Die verbrannten Bestandteile entsprechen der oTS. Bedeutung für Biogasanlagen Die oTS ist die […]
Begriff ansehenOxidationskatalysator
Der Oxidationskatalysator gehört zur Abgasnachbehandlung eines Verbrennungsmotors. Er reduziert Abgase wie Kohlenmonoxid und Formaldehyd auf ihren entsprechenden Grenzwert. Siehe auch: Emissionsverringerung
Begriff ansehenOxidationskatalysator
Ein Oxidationskatalysator ist eine katalytisch aktive Komponente in der Abgasnachbehandlung von Verbrennungsmotoren. Er dient dazu, gasförmige Schadstoffe im Abgasstrom zu minimieren. Funktionsweise und Schadstoffreduktion Der Abgasstrom wird durch einen von feinen Kanälen durchzogenen keramischen oder metallischen Monolithen geleitet. Die Oberflächen sind mit Edelmetallen (Platin, Palladium, Rhodium) beschichtet. Diese beschleunigen die chemische Reaktion, bei der Kohlenmonoxid […]
Begriff ansehenOxidationskatalysator (siehe Katalysator)
Ein Oxidationskatalysator macht die in Abgasen unvollständig verbrannten Kohlenmonoxide und Kohlenwasserstoffe unschädlich.
Begriff ansehenÖ
Öffentliches Netz
In Bezug auf Strom kann das öffentliche Netz auch als Versorgungsnetz bezeichnet werden. Das Netz ist ein Zusammenschluss von vielen kleineren Netzen, die von verschiedenen Stromerzeugern beliefert werden. Sie beliefern private Haushalte, aber auch Institutionen, öffentliche Einrichtungen oder Unternehmen. Darüber hinaus nutzen viele mittelständische und kleine Unternehmen oder Privathaushalte die Eigenversorgung, z. B. durch eine […]
Begriff ansehenÖffentliches Netz
Das öffentliche Netz (Versorgungsnetz) bezeichnet die Gesamtheit aller miteinander verbundenen Transport- und Verteilungsleitungen, die von unterschiedlichen Stromerzeugern gespeist werden und Verbraucher flächendeckend mit Energie versorgen. Struktur und Eigenversorgung im Kontext des EEG Das System bedient Haushalte, öffentliche Institutionen und Industrie gleichermaßen. Dem gegenüber steht die Eigenversorgung (z. B. über eigene Photovoltaikanlagen). Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt […]
Begriff ansehenÖkostrom
Ökostrom, auch Grünstrom oder Naturstrom genannt, ist laut Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) sämtliche elektrische Energie, die zu mindestens 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Die restlichen Prozent muss Ökostrom aus KWK-Anlagen beziehen.
Begriff ansehenÖkostrom
Ökostrom (Grünstrom oder Naturstrom) bezeichnet elektrische Energie, die nachweislich aus nachhaltigen, nicht-fossilen Quellen erzeugt wird. Moderne Definition und Herkunftsnachweise Gemäß aktuellen Standards etablierter Qualitätslabels (wie dem Grüner Strom Label oder ok-power) muss echter Ökostrom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, nachhaltige Biomasse, Wasserkraft) stammen. Ältere Mindestkriterien, die lediglich einen Anteil von 50 % […]
Begriff ansehenÖlanalyse
Eine Ölanalyse ermittelt die Qualität von Öl. Dabei wird überprüft, ob das Öl mit anderen Bestandteilen wie Staub oder Wasser verunreinigt ist. Schmieröl in Verbrennungsmotoren unterliegt auch einsatzbedingter Veränderung bzw. Alterung. Jenbach garantiert keine festen Ölwechselintervalle. Schmieröl in Jenbacher Gasmotoren muss daher zustandsabhängig gewechselt werden. Die Grenzwerte für Gebrauchtöl bei Jenbacher-Gasmotoren sind in der TA […]
Begriff ansehenÖlanalyse
Die Ölanalyse ist ein chemisch-physikalisches Verfahren zur Qualitäts- und Zustandsüberwachung von Schmierölen, das als zentrales Werkzeug in der vorausschauenden Instandhaltung von stationären Verbrennungsmotoren dient. Einsatz bei Jenbacher Gasmotoren Für Jenbacher Gasmotoren gibt es keine starr festgelegten, rein zeitbasierten Ölwechselintervalle. Stattdessen erfolgt der Schmierstoffwechsel streng zustandsabhängig auf Basis regelmäßiger Ölanalysen. Geprüft werden Parameter wie Viskosität, Säurezahl […]
Begriff ansehenP
Power-to-Gas
Power-to-Gas ist eine Umwandlungstechnologie, die der Speicherung von Energie dient. Dabei wird in einem chemischen Prozess durch Wasserelektrolyse und nachgeschaltete Methanisierung unter Zuhilfenahme von Ökostrom ein Brenngas hergestellt. Der Power-to-Gas-Methode wird hohes Potenzial zugesprochen. Sie soll Systemaufgaben bei der Energiewende übernehmen. Hier bietet sich die Möglichkeit, Kohlendioxid aus industriellen Prozessen zu binden, außerdem kann der […]
Begriff ansehenPower-to-Gas (PtG)
Power-to-Gas ist eine Umwandlungstechnologie, die elektrische Energie in gasförmige chemische Energie überführt, um Strom langfristig und großskalig speicherbar zu machen. Mittels Wasserelektrolyse wird unter Einsatz von Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. In einem optionalen zweiten Schritt (Methanisierung bzw. Sabatier-Prozess) kann der Wasserstoff unter Zugabe von Kohlendioxid (CO2) zu synthetischem Methan (CH4) umgewandelt werden, […]
Begriff ansehenPower-to-Heat
Power-to-Heat bezeichnet die Produktion von Wärme aus elektrischer Energie. Es werden hierbei meistens Stromüberschüsse zur Wärmeerzeugung genutzt. Über Power to-Heat (P2H) lassen sich beispielsweise Wärmepumpen betreiben aber auch überschüssiger erneuerbarer Strom in Elektrodenkesseln direkt in Wärme umwandeln.
Begriff ansehenPower-to-X
Power-to-X ist eine alternative Technik zur Energiegewinnung. Das X ist an dieser Stelle ein Platzhalter für verschiedene Energieformen. In der Gesellschaft wird Power-to-X meist direkt mit Power-to-Gas verbunden, also Gaserzeugung mittels Energie. Dabei unterscheidet man zwischen Power-to-H2 (Wasserstoff) und Power-to-CH4 (Methan). Der große Vorteil dabei ist, dass Strom hier sektorenübergreifend nutzbar wird. So kann beispielsweise […]
Begriff ansehenPower-to-X (PtX)
Power-to-X ist der übergreifende Begriff für Technologien, die Ökostrom in andere Energieformen oder Endprodukte umwandeln. Das "X" steht als Platzhalter für das jeweilige Zielmedium: Gas (Power-to-Gas), flüssige Kraftstoffe wie E-Fuels oder synthetisches Kerosin (Power-to-Liquid), Wärme für Fernwärmenetze (Power-to-Heat) oder grundlegende chemische Rohstoffe wie Methanol und Ammoniak (Power-to-Chemicals). PtX ist das Kerninstrument der umfassenden Sektorenkopplung. Fazit […]
Begriff ansehenPrimärenergie
Primärenergie bezeichnet die Nutzung von natürlichen bzw. noch nicht verarbeiteten ursprünglichen Energielieferanten wie Kohle oder Erdgas für die Erschließung eines gewissen Energiegehalts. Auch Energieträger wie Wind oder Sonne zählen zur Primärenergie.
Begriff ansehenPrimärenergie
Primärenergie bezeichnet die in den natürlich vorkommenden Energiequellen originär enthaltene Energie, die noch keinerlei technischen Umwandlungs- oder Aufbereitungsprozessen unterzogen wurde. Man unterscheidet fossile Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) und erneuerbare bzw. unerschöpfliche Quellen (Wind, Sonne, Wasserkraft, Biomasse, Geothermie). Die Primärenergie wird in Kraftwerken, Raffinerien oder BHKWs unter Umwandlungsverlusten in Endenergie (Strom, Nutzwärme, Benzin) transformiert. Fazit Primärenergie […]
Begriff ansehenPrimärenergiefaktor (PEF)
Der Primärenergiefaktor (PEF) ist ein Faktor zur Bewertung unterschiedlicher Energiearten. Geht es darum, den Energieverbrauch von mehreren Gebäuden, KWK- oder BHKW-Anlagen zu vergleichen, so gibt es meist ein Problem: Unterschiedliche Energieträger lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen, denn sie sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften von Effizienz, Versorgungssicherheit und Umweltfreundlichkeit extrem verschieden. Also braucht es eine gemeinsame […]
Begriff ansehenPrimärenergiefaktor (PEF)
Der Primärenergiefaktor (PEF) bemisst das Verhältnis von benötigter Primärenergie in der Umwelt zur bereitgestellten nutzbaren Endenergie beim Verbraucher. Er bildet die gesetzliche Grundlage für energetische Bewertungen im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Gesetzliche Festlegung für Netzstrom Je höher der Anteil erneuerbarer Energien im Energiesystem ist, desto niedriger fällt der PEF aus. Gemäß dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz (GEG) […]
Begriff ansehenPrimärregelleistung
Eine Primärregelleistung, auch Primärreserve genannt, ist ein Hilfsmittel, das Schwankungen im Stromnetz innerhalb von Sekunden ausgleichen kann und somit einen möglichen Stromausfall verhindert. Diese Regelleistung wird proportional zur Frequenzabweichung abgerufen. Durch die Primärregelleistung wird die Normalfrequenz von 50 Hertz im bundesdeutschen Stromnetz aufrechterhalten.
Begriff ansehenPrimärregelleistung
Die Primärregelleistung (Primärreserve) dient als erste, vollautomatische Sicherheitsinstanz im Stromnetz, um unvorhergesehene Frequenzabweichungen unmittelbar zu stabilisieren. Weicht die Netzfrequenz von den vorgegebenen 50 Hertz ab, aktivieren die beteiligten Kraftwerke, Großbatteriespeicher oder flexiblen Erzeugungsanlagen dezentral und ohne menschlichen Eingriff innerhalb von Sekunden ihre Leistungsanpassung. Die volle Leistung muss zwingend innerhalb von 30 Sekunden bereitstehen und wird […]
Begriff ansehenPufferspeicher
Ein Puffer oder Pufferspeicher ist der mit Wasser befüllte Wärmespeicher einer Heizungsanlage oder eines Warmwasserbereiters. Seine Funktion ist der Ausgleich von Differenzen zwischen erzeugter und verbrauchter Wärmeleistung. Er ermöglicht eine zeitlich vom Verbrauch entkoppelte Wärmeerzeugung. Das bedeutet, er speichert produzierte Wärme zwischen, sodass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt als Warmwasser oder Heizwasser verwenden lässt. […]
Begriff ansehenPufferspeicher
Ein Pufferspeicher ist ein thermischer Energiespeicher, der mit Wasser befüllt und intensiv gedämmt ist. Er dient dazu, die Erzeugung von Wärme zeitlich vollständig vom tatsächlichen Wärmeverbrauch zu entkoppeln. Funktion und Einsatzgebiete Er nimmt überschüssige Wärme auf, wenn die Erzeugungsanlage (z. B. ein BHKW oder eine Wärmepumpe) läuft, und gibt sie bei Bedarf bedarfsgerecht wieder ab. […]
Begriff ansehenQ
Q/U-Regelung
Die Q/U-Regelung ist ein Verfahren zur Blindleistungsregelung (Q) in Abhängigkeit der Spannung (U). Die Blindleistung der Erzeugungsanlage wird abhängig von der Spannung an der Generatorklemme oder am Netzanschlusspunkt verstellt. Die Festlegung der Kennlinie kann über definierte Punkte erfolgen oder es erfolgt eine variable Sollwertvorgabe für die Netzspannung durch den Netzbetreiber.
Begriff ansehenQ/U-Regelung
Die Q/U-Regelung ist ein automatisiertes, kennlinienbasiertes Verfahren zur lokalen Spannungsstützung in elektrischen Netzen. Dabei wird die Bereitstellung oder Aufnahme von Blindleistung (Q) einer Erzeugungsanlage in direkter Abhängigkeit von der gemessenen Netzspannung (U) am Netzanschlusspunkt geregelt. Sinkt die Netzspannung, speist die Anlage kapazitive Blindleistung ein, um die Spannung anzuheben; steigt die Spannung über den Sollwert, wird […]
Begriff ansehenR
Regelenergie
Regelleistung gleicht Erzeugung und Verbrauch von Strom aus und dient zur Erhöhung der Versorgungssicherheit durch ein stabiles Netz. Es wird differenziert zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiär-Regelleistung, die Schwankungen im Stromnetz binnen Sekunden, fünf Minuten und 15 Minuten ausgleichen und so eine stabile Stromversorgung sicherstellen. Durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien, deren Abruf nur bedingt planbar […]
Begriff ansehenRegelenergiemarkt
Auf dem Regelenergiemarkt gibt jeder Marktteilnehmer ein Gebot für seinen Strom ab und erhält bis zum Erreichen der ausgeschriebenen Menge genau das, was er geboten hat (pay as bid).
Begriff ansehenRegelenergiemarkt
Der Regelenergiemarkt ist der marktwirtschaftliche Handelsplatz, auf dem die nationalen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die benötigten Leistungsreserven über transparente Ausschreibungsverfahren beschaffen. Als zentrales Preisfindungsprinzip kommt hierbei das sogenannte "Pay-as-Bid"-Verfahren zur Anwendung. Dies bedeutet, dass jeder erfolgreiche Marktteilnehmer (z. B. Kraftwerksbetreiber oder Speicherbetreiber), dessen Gebot zur Bedarfsdeckung angenommen wird, exakt den von ihm individuell gebotenen Preis ausbezahlt bekommt. […]
Begriff ansehenRegelenergievermarktung
Regelenergievermarktung ist ein Konzept, das Leistungsschwankungen von Strom und Gas reduzieren bzw. ausgleichen soll. Regelenergievermarktung liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität. Positive Regelenergie: Der Strom- und Gasverbrauch ist höher als die Erzeugung. Negative Regelenergie: Die Strom- und Gasproduktion ist höher als der Verbrauch.
Begriff ansehenRegelenergievermarktung
Die Regelenergievermarktung umfasst den wirtschaftlichen Handel und das vertragliche Bereitstellen von flexiblen Leistungsreserven auf den spezialisierten Regelleistungsmärkten der Übertragungsnetzbetreiber. Durch das Zusammenschließen dezentraler, steuerbarer Einheiten können Betreiber positive oder negative Regelenergie anbieten. Moderne Netzleittechnik und automatisierte Steuerungssysteme in Smart Grids rufen diese Flexibilitäten im Bedarfsfall vollautomatisch ab. Die Vermarktung bietet Betreibern von regelbaren Anlagen wie […]
Begriff ansehenRegelleistung
Regelleistung (Regelenergie) stellt die zur Netzstabilisierung erforderliche energetische Differenz bereit, um das Gleichgewicht zwischen Stromeinspeisung und Stromverbrauch im Gesamtsystem zu jedem Zeitpunkt exakt auszubalancieren. Man unterscheidet positive Regelleistung (zusätzliche Einspeisung oder Lastreduktion bei Strommangel) und negative Regelleistung (Drosselung der Erzeugung oder gezielte Lasterhöhung bei Stromüberschuss). Das Gesamtsystem ist kaskadenartig aufgebaut und unterteilt sich in die […]
Begriff ansehenS
Schwefeldioxid (SO2)
Schwefeldioxid (SO2) ist ein stechend riechendes, reizendes und giftiges Gas, das als unerwünschtes Nebenprodukt vorrangig bei der Verbrennung von Kohle und Erdöl entsteht.
Begriff ansehenSchwefeldioxid (SO2)
Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes und hochgradig giftiges Gas, das als unerwünschtes Nebenprodukt bei der chemischen Oxidation (Verbrennung) von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen (Kohle, Erdöl) entsteht. In der Atmosphäre reagiert SO2 mit Wasserdampf zu schwefliger Säure und verursacht den ökologisch schädlichen sauren Regen, der Böden, Gewässer und Wälder nachhaltig schädigt. Zur Emissionsminderung werden in Kraftwerken […]
Begriff ansehenSchwefelwasserstoff (H2S)
Schwefelwasserstoff (H2S) ist ein Gas, das bei dem mikrobiellen Abbau organischer Stoffe unter Ausschluss von Sauerstoff entsteht. Das ist zum Beispiel bei der Zersetzung von Biomasse in einer Biogasanlage der Fall. Schwefelwasserstoff kommt jedoch auch in Erdöl und Erdgas vor. Das Gas ist hochgiftig, leicht entzündlich und riecht stechend.
Begriff ansehenSektorkopplung
Es wird von Sektorkopplung gesprochen, wenn es um die Verknüpfung der erneuerbaren Energien mit anderen wichtigen Sektoren geht. Die Umstellung auf erneuerbare Energien soll, laut dem von der Bundesregierung im November 2016 beschlossenen nationalen Klimaschutzplan, in allen wichtigen Sektoren wie Strom, Verkehr, Wärmeerzeugung und Industrie realisiert werden. Durch dieses Vorgehen soll der Gebrauch von fossilen […]
Begriff ansehenSekundärregelleistung
Die Sekundärregelleistung (SRL) ist die „zweite Instanz“ zur Stromnetz-Stabilisierung, dient also der Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Weicht die Netzfrequenz von 50 Hz Nennfrequenz ab, wird sie zunächst von der Primärregelleistung (PRL) stabilisiert. Innerhalb von 5 Minuten muss die Sekundärreserve dann für 15 Minuten lang Leistung bereitstellen, um die Netzfrequenz wieder auf 50 Hz zu regeln. Das […]
Begriff ansehenSekundärregelleistung
Die Sekundärregelleistung (SRL) fungiert als "zweite Instanz" der Netzstabilisierung. Sie löst die primäre Regelleistung ab, um die dezentral aktivierten Primärreserven wieder freizumachen und die Netzfrequenz präzise auf den Sollwert von 50 Hertz zurückzuführen. Die SRL wird zentral durch den jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber angefordert. Die Aktivierung muss innerhalb von 5 Minuten erfolgen, und die Leistung muss für […]
Begriff ansehenSelektive katalytische Reduktion (SCR)
Das Verfahren der selektiven katalytischen Reduktion bewirkt eine Verminderung der Stickoxide in Abgasen von Verbrennungsmotoren und Feuerungsanlagen. Mit der SCR kann der Ausstoß um bis zu 90 % reduziert werden.
Begriff ansehenSilage
Silage ist ein durch Gärung entstandenes, konserviertes Grünfutter für Nutztiere. Zur Herstellung von Silage wird wasserhaltiges Material (z.B. Mais, Heu oder Rübenblätter) in einen Silo gefüllt und luftdicht verschlossen. Die im Material enthaltenen Milchsäurebakterien vermehren sich, vergären den Zuckeranteil der Pflanzenmasse und bilden daraus Milchsäure. Diese verhindert das Wachsen von Fäulnisbakterien. Hat das Gemisch einen […]
Begriff ansehenSilage
Silage ist ein durch biologische Milchsäuregärung unter streng anaeroben Bedingungen konserviertes, wasserhaltiges Grünfutter (z. B. aus Mais, Gras oder Ganzpflanzen). Das Erntegut wird stark verdichtet und luftdicht in Silos verschlossen. Die natürlich auf den Pflanzen vorkommenden Milchsäurebakterien vermehren sich und wandeln den enthaltenen Zucker in Milchsäure um. Dadurch sinkt der pH-Wert, was das Wachstum von […]
Begriff ansehenSondergase
Als Sondergase werden Gase aus thermischen Vergasungsprozessen, Flüssiggase oder Prozessgase aus speziellen Anwendungen bezeichnet. Dazu zählt man auch Lachgas, Ammoniak oder Sauerstoff. Sondergase sind zumeist Abfallprodukte, die im Bereich der Entsorgung zum Einsatz kommen. Durch Sondergase wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet, da sie als Brennstoff für Verbrennungsmotoren genutzt werden können.
Begriff ansehenSondergase
Sondergase umfassen eine heterogene Gruppe von brennbaren Gasen aus thermischen Prozessen oder industriellen Nebenprodukten, die sich deutlich von klassischem Erdgas unterscheiden. Hierzu zählen Synthesegase (Syngas aus Holzvergasung), Pyrolysegase, Flüssiggase (Propan/Butan) sowie spezifische Prozessgase (z. B. Ammoniak, Kokereigas oder Grubengas). Ihre energetische Verwertung in speziell angepassten BHKW-Gasmotoren ist technisch anspruchsvoll, bietet jedoch immense wirtschaftliche und ökologische […]
Begriff ansehenSpitzenlast
Spitzenlast bezeichnet die höchste Belastung eines Stromnetzes innerhalb der höchsten Nachfrage in einem bestimmten Zeitabschnitt (etwa ein Jahr oder ein Tag).
Begriff ansehenSpitzenlast
Die Spitzenlast definiert die absolute Höchstbelastung in einem Energieversorgungsnetz (Strom oder Wärme), die innerhalb eines festgelegten Zeitraums durch die zeitgleiche maximale Nachfrage aller Verbraucher entsteht. Sie tritt typischerweise tageszeitabhängig (morgens und abends) sowie saisonal (extreme Kälte im Winter, Hitzewellen im Sommer durch Klimaanlagen) auf. Die sichere Bewältigung der Spitzenlast bestimmt die Dimensionierung der gesamten Netzinfrastruktur […]
Begriff ansehenSpitzenlast-BHKW (Grundlast-BHKW mit Zusatzheizung)
Die Beiträge von Kraftwerken werden in Grundlast, Mittellast und Spitzenlast eingeteilt. Die Spitzenlast bezeichnet hierbei den Teil der Leistung oder Nachfrage, der nur kurzfristig benötigt wird. Bei einem BHKW kann durch einen Spitzenlast-Heizkessel eine erhöhte Nachfrage gedeckt werden, wenn es zu Leistungsspitzen kommt. So reicht die Leistung eines BHKWs allein nur selten aus, um Leistungsspitzen, […]
Begriff ansehenSpitzenlast-BHKW (Grundlast-BHKW mit Zusatzheizung)
Dieses Systemdesign teilt die Energiebereitstellung effizient auf: Ein BHKW wird so dimensioniert, dass es die konstante Grundlast und Teile der Mittellast über das Jahr hinweg abdeckt, wodurch es auf maximale Betriebsstunden im wirtschaftlichen Volllastbereich kommt. Um die kurzzeitigen, extremen Wärmeanforderungen im Winter abzufangen, wird dem System ein Spitzenlast-Heizkessel (Zusatzheizung) parallel geschaltet. Dieser Kessel verfügt über […]
Begriff ansehenStart-Stopp-Modus
Ein Start-Stopp-Modus ist ein automatisches System, das ein BHKW in Phasen ohne Bedarf an Energie in den Ruhezustand versetzt. Mit dieser Technik wird die zunehmende Automatisierung von BHKW vorangetrieben.
Begriff ansehenStart-Stopp-Modus
Der Start-Stopp-Modus ist ein vollautomatisches Steuerungssystem, das eine dezentrale Energieanlage (wie ein BHKW) in Zeiten ohne akute Energienachfrage selbstständig in einen energetisch verlustfreien Ruhezustand versetzt und bei steigendem Bedarf vollautomatisch wieder hochfährt. Dies minimiert unwirtschaftliche Leerlaufzeiten, optimiert den spezifischen Brennstoffverbrauch und senkt die Betriebskosten deutlich. Durch das Reduzieren der reinen Betriebsstunden verringert sich zudem der […]
Begriff ansehenStartverhalten
Ein Blockheizkraftwerk muss ein gutes Startverhalten aufweisen. Dies bedeutet, dass das BHKW in einer sehr geringen Zeit von der Nulllast auf Teil- oder sogar Volllast gebracht werden kann. Normalerweise beträgt die Be- und Entlastungsrampe 180 Sekunden bis zur Lastaufnahme, gemessen zwischen 5 und 100 % der Nennlast. Schnelle Lastrampen beim Motorstart werden bevorzugt für die […]
Begriff ansehenStartverhalten
Das Startverhalten beschreibt die technische Fähigkeit eines Motors, innerhalb einer definierten Zeitspanne sicher von der Nulllast auf die volle Nennkapazität hochzufahren. Dies bestimmt maßgeblich die Eignung der Anlage für den hochflexiblen Einsatz am Regelenergiemarkt. Technische Klassifizierung des Startverhaltens Eine schnelle Lastaufnahme ist für die Netzstabilität essenziell. Als beispielhafter Richtwert für moderne, hochentwickelte und schnellstartfähige Gasmotoren […]
Begriff ansehenStickoxide (NOx)
Beim Verbrennen von fossilen oder regenerativen Brennstoffen entstehen Reaktionsprodukte, die Stickoxide. Als gasförmige Oxide von Stickstoff (N), Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) werden sie zusammengefasst mit NOx abgekürzt. Gemeinsam gehören sie zu den Emissionen, die bei der Verbrennung unter hohen Temperaturen entstehen. Um deren negative Effekte auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten, […]
Begriff ansehenStickoxide (NOx)
Stickoxide (Sammelbezeichnung NOx) sind gasförmige Verbindungen, die primär aus Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) bestehen. Sie entstehen als unerwünschtes Nebenprodukt bei Verbrennungsprozessen unter hohen Temperaturen, wenn der Luftstickstoff mit dem Luftsauerstoff reagiert. NOx-Emissionen führen zu massiven Umweltbelastungen wie bodennahem Ozon (Sommersmog) und saurem Regen. Gesetzliche Richtlinien setzen daher extrem strenge Grenzwerte an. Die Minderung erfolgt […]
Begriff ansehenStirlingmotoren
Stirlingmotoren, auch als Wärmekraftmaschinen bezeichnet, sind in manchen Modellen von Blockheizkraftwerken integriert. Die Stirlingmotoren arbeiten nach dem Prinzip des geschlossenen Kreisprozesses. In einer abgeschlossenen Kammer befindet sich ein Arbeitsgas, das abwechselnd erhitzt und gekühlt wird. Hierbei verändert sich das Volumen des Gases und treibt einen oder mehrere Kolben an. Diese mechanische Energie wird auf einen […]
Begriff ansehenStirlingmotoren
Stirlingmotoren sind Wärmekraftmaschinen, die nach dem Prinzip eines geschlossenen thermodynamischen Kreisprozesses arbeiten. Ein im System permanent abgeschlossenes Arbeitsgas (meist Helium oder Wasserstoff) wird abwechselnd von einer externen Wärmequelle erhitzt (expandiert) und an einer Kühlfläche abgekühlt (komprimiert). Die resultierende Volumenänderung treibt die Kolben mechanisch an. Da die Verbrennung kontinuierlich außerhalb des Zylinders stattfindet, arbeiten Stirlingmotoren extrem […]
Begriff ansehenStrombörse
Energie, beziehungsweise Strom, wird seit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes 1998 an der Strombörse EEX (= European Energy Exchange) gehandelt. Zuvor konnten Verbraucher nicht frei wählen, welchen Stromlieferanten sie nutzen wollten. Die EEX hat ihren Sitz in Leipzig und setzt den üblichen Preis für Strom fest. An der Strombörse werden zeitlich abgegrenzte Mengen an Strom […]
Begriff ansehenStrombörse
Die European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Leipzig ist die zentrale, europäische Handelsplattform für Strom, Gas und Emissionsrechte. Sie wurde im Zuge der Strommarkt-Liberalisierung 1998 gegründet, um Monopole aufzubrechen. An der EEX bestimmen Angebot und Nachfrage transparent den Marktpreis. Der gehandelte Strom ist an der Börse prinzipiell Graustrom, da an den Handelsleitungspunkten keine physikalische […]
Begriff ansehenStromkennzahl
Die Stromkennzahl bezeichnet in Heizkraft- und Blockheizkraftwerken das Verhältnis von elektrischer Leistung zu Nutzwärmestrom und steht damit für das Verhältnis zwischen erzeugtem Strom und erzeugter Abwärmeleistung. Eine große Stromkennzahl kennzeichnet eine hohe Ausbeute an elektrischer Energie im Verhältnis zur Nutzwärme, lässt jedoch keinen Rückschluss auf die Gesamteffizienz des Kraftwerks zu.
Begriff ansehenStromkennzahl
Die Stromkennzahl ist ein mathematischer Kennwert von KWK-Anlagen. Sie definiert das exakte Verhältnis der nutzbaren elektrischen Wirkleistung zum abgegebenen Nutzwärmestrom bei einem bestimmten Betriebspunkt. Eine hohe Stromkennzahl bescheinigt der Anlage eine hohe elektrische Effizienz, während eine niedrige Stromkennzahl auf eine thermodynamische Optimierung in Richtung der reinen Wärmebereitstellung hinweist. Die Stromkennzahl dient der Auslegung und dem […]
Begriff ansehenStrommarkt
Auf dem Strommarkt wird mit Energiemengen, die aus unterschiedlichen Quellen und verschiedenen Kraftwerken stammen, gehandelt. Als Handelsplatz dient in Europa die Strombörse EEX in Leipzig, an welcher Unternehmen ihre überschüssigen Energiemengen an andere Unternehmen verkaufen. Der Strommarkt wurde 1998 liberalisiert. Zuvor konnten Verbraucher nicht frei wählen, von welchem Anbieter sie ihren Strom beziehen wollten.
Begriff ansehenStrommarkt
Der Strommarkt umfasst die Gesamtheit aller Handelsbeziehungen und Marktmechanismen für elektrische Energie. Seit der Liberalisierung 1998 herrscht freier Wettbewerb, und Endverbraucher können ihren Stromanbieter frei wählen. Der Strommarkt unterteilt sich primär in den Spotmarkt für den kurzfristigen physischen Ausgleich (Day-Ahead und Intraday) sowie den Terminmarkt für langfristige Preissicherungsgeschäfte (Futures). Die zunehmende Integration volatiler erneuerbarer Energien […]
Begriff ansehenStromspeicher
Stromspeicher sind dafür da, erzeugten Strom, der nicht verbraucht wird, für den späteren Bedarf zu speichern. Sie reduzieren Kosten und machen unabhängiger. Besonders hinsichtlich der erneuerbaren Energien kommen Stromspeicher heute zum Einsatz. Dies gilt sowohl für Energieerzeuger als auch für die PV-Ablage im Eigenheim. Stromspeicher erlauben Unternehmen, den Strom so lange zu speichern, bis er […]
Begriff ansehenStromsteuerbefreiung
Strom ist von Steuern befreit, wenn der Strom in Anlagen von bis zu zwei Megawatt elektrischer Brutto-Nennleistung hergestellt wird. Der Strom muss von dem Erzeuger selbst verbraucht oder an einen Endverbraucher in der nahen Umgebung abgegeben werden.
Begriff ansehenSubstrateinsatz
Substrat ist der Rohstoff, der in Gasanlagen zur Erzeugung von Biogas genutzt wird. In Deutschland ist Silomais mit rund 73% der meisteingesetzte Rohstoff in Biogasanlagen, gefolgt von Grassilage (12%) und Getreide GPS (7%). Je nach Auslastung lässt sich die Substratmenge, die benötigt wird, optimieren. Auch bei BHKWs kann der Substrateinsatz durch optimale Einstellungen und Nutzungsbedingungen […]
Begriff ansehenT
TA – Lärm
Diese technische Anleitung (TA) ist ebenfalls Teil des deutschen Immissionsschutzgesetzes und regelt in Form einer allgemeinen Verwaltungsvorschrift den Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche. Grundlage ist § 48 des Bundesimmissions-Schutzgesetz.
Begriff ansehenTA – Lärm
Die "Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm" (TA Lärm) ist eine verbindliche allgemeine Verwaltungsvorschrift im Rahmen des deutschen Immissionsschutzrechts, basierend auf § 48 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG). Sie legt unumstößliche Immissionsrichtwerte (Lärmobergrenzen) zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Geräuschemissionen fest. Diese Grenzwerte sind streng nach der Gebietsnutzung (z. B. reine Wohngebiete: tags 50 dB, nachts 35 […]
Begriff ansehenTA – Luft
Die Abkürzung TA steht in diesem Begriff für die technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft. Damit werden die zulässigen Schadstoffgrenzen im Abgas von Verbrennungsmotoren und Gasturbinen angegeben. Die technische Anleitung für den Bereich Luft soll den allgemeinen Schutz und die Vorsorge vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verunreinigung der Luft sicherstellen. Die TA Luft der deutschen Bundesregierung […]
Begriff ansehenTA – Luft
Die "Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft" (TA Luft) ist die maßgebliche Verwaltungsvorschrift des BImSchG zur Begrenzung von Schadstoffemissionen bei genehmigungsbedürftigen Industrieanlagen, Verbrennungsmotoren und Gasturbinen. Die fundamentale Novellierung 2021 Im August 2021 trat eine tiefgreifende Neufassung der TA Luft in Kraft. Diese Novellierung verschärfte die zulässigen Grenzwerte für Luftschadstoffe massiv. Für den Betrieb von BHKWs […]
Begriff ansehenTeillast
Wenn ein Blockheizkraftwerkes nicht unter Volllast/Nennlast betrieben wird, spricht man von einem Teillastbetrieb. Die Teillast geht über den Bedarf der Grundlast hinaus.
Begriff ansehenTeillast
Der Teillastbetrieb kennzeichnet den Betriebszustand einer Energieerzeugungsanlage (z. B. eines BHKWs), bei dem diese mit einer Leistung unterhalb ihrer maximalen Nennkapazität (Volllast), aber oberhalb des reinen Leerlaufs gefahren wird. Der Teillastbetrieb ist ein wichtiges Instrument zur flexiblen Anpassung an einen fluktuierenden Energiebedarf. Da jedoch die mechanischen und thermischen Reibungsverluste konstant bleiben, sinkt der spezifische elektrische […]
Begriff ansehenthermische Grundlast
Die Grundlast in Bezug auf Wärmeenergie beschreibt den Teil des Energiebedarfs, der unabhängig von saisonalen Schwankungen konstant bleibt. Diese Grundlast muss das ganze Jahr über bereitgestellt werden, um den kontinuierlichen Betrieb von Haushalten, Unternehmen und industriellen Anlagen zu gewährleisten. Besonders deutlich wird der Begriff der Grundlast im Zusammenhang mit Heizsystemen und der Warmwasserversorgung. Definition und […]
Begriff ansehenThermodynamik
Bei dem Begriff Thermodynamik spricht man auch von der Wärmelehre. Das Prinzip der Thermodynamik unterliegt vier Hauptsätzen. In Bezug auf Blockheizkraftwerke sind die ersten beiden physikalischen Regelsätze besonders hervorzuheben. Zum einen gilt, dass Wärme eine Energieform ist und zum anderen, dass Wärme nur teilweise in andere Energieformen verändert werden kann.
Begriff ansehenThermodynamik
Die Thermodynamik (Wärmelehre) ist ein Teilgebiet der Physik, das die Gesetzmäßigkeiten von Energieumwandlungen, insbesondere die Relationen zwischen mechanischer Arbeit und Wärmeenergie, beschreibt. Der Erste Hauptsatz besagt, dass Energie unzerstörbar ist und nur transformiert werden kann (Energieerhaltungssatz). Der Zweite Hauptsatz legt fest, dass Wärme niemals vollständig und verlustfrei in mechanische Arbeit umgewandelt werden kann (Zunahme der […]
Begriff ansehenThermophile Vergärung
Die Vergärung bzw. der biologische Abbau organischer Stoffe in einer Biogasanlage können sowohl thermophil als auch mesophil ablaufen. Eine thermophile Vergärung ist eine Vergärung unter hohen Temperaturen. Diese liegen bei rund 55° C. Siehe auch: Mesophile Vergärung
Begriff ansehenThermophile Vergärung
Die thermophile Vergärung bezeichnet den biologischen Abbau organischer Substrate in einer Biogasanlage bei hohen Prozesstemperaturen von typischerweise um die 55 °C unter dem Einsatz spezialisierter thermophiler Mikroorganismen. Dies unterscheidet sie von der mesophilen Vergärung, die bei mittleren Temperaturen (30 °C bis 40 °C, meist um 37 °C) arbeitet. Die thermophile Fahrweise beschleunigt die biologischen Stoffwechselprozesse […]
Begriff ansehenTransformator
Der Transformator ist ein elektrisches Gerät, welcher dazu dient, Spannungen und Stromstärken auf ein anderes Niveau zu bringen.
Begriff ansehenTransformator
Ein Transformator ist ein elektromagnetisches Betriebsmittel der elektrischen Energietechnik, das dazu dient, Wechselspannungen und Wechselstromstärken mittels elektromagnetischer Induktion berührungslos auf ein anderes Spannungsniveau zu transformieren. Er besteht im Wesentlichen aus einer Primärspule (Eingang), einer Sekundärspule (Ausgang) und einem geschlossenen ferromagnetischen Eisenkern. Man differenziert Leistungstransformatoren (Step-Up-Transformatoren zur Spannungserhöhung für den verlustarmen Fernleitungstransport) und Verteiltransformatoren (Step-Down-Transformatoren zur […]
Begriff ansehenTrigeneration-Anlagen
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.
Begriff ansehenTrigeneration-Anlagen (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung)
Trigeneration-Anlagen (auch als KWKK-Anlagen – Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung bezeichnet) stellen eine technologische Erweiterung der klassischen Kraft-Wärme-Kopplung dar. Neben der gleichzeitigen Bereitstellung von elektrischem Strom und thermischer Nutzwärme binden diese Systeme eine Kälteerzeugungsanlage direkt in den Prozess ein. Funktionsprinzip und thermodynamische Einbindung Die von der Antriebseinheit (z. B. einem Gasmotor) emittierte thermische Abwärme wird im Sommer oder bei […]
Begriff ansehenTrockenfermentation
Die Trockenfermentation oder Trockenvergärung ist ein Verfahren, um Biogas aus trockener, fasriger Biomasse zu gewinnen. In der Biogasanlage gelingt das durch den biologischen Abbau von organischen Stoffen unter Ausschluss von Sauerstoff und Licht.
Begriff ansehenTrockenfermentation
Die Trockenfermentation (Trockenvergärung oder Feststoffvergärung) ist ein biotechnologisches Verfahren zur Biogaserzeugung, das speziell für den anaeroben Abbau von stapelbarer, faserreicher Biomasse mit einem sehr hohen Feststoffgehalt von 20 % bis 40 % (z. B. Grünschnitt, Festmist, Bioabfall, Silagereste) konzipiert ist. Im Gegensatz zur klassischen Nassfermentation entfällt das aufwendige Verflüssigen des Substrats. Der Abbau erfolgt meist […]
Begriff ansehenTrockenmasse
Die Trockenmasse, auch Trockensubstanz genannt, ist der Bestandteil einer Substanz, welcher nach Abzug des jeweiligen Wassergehalts übrig bleibt. Der Gehalt der Trockenmasse und der Gehalt des Wassers ergänzen sich immer zu 100 Prozent. Wichtig ist die Trockenmasse z.B. bei der Entsorgung von Klärschlamm.
Begriff ansehenTrockenmasse
Die Trockenmasse (Trockensubstanz) definiert den exakten gewichtsbezogenen Feststoffanteil einer Substanz nach dem vollständigen, thermischen Entzug des enthaltenen freien Wassers (meist durch standardisierte Ofentrocknung bei 105 °C bis zur Gewichtskonstanz). Wassergehalt und Trockenmasse ergänzen sich rechnerisch immer zu 100 Prozent. Die exakte Bestimmung der Trockenmasse ist der fundamentale Parameter in der Schlammentwässerung von Kläranlagen zur Minimierung […]
Begriff ansehenÜ
Überkapazitäten
Überkapazitäten bezogen auf die Stromerzeugung werden erreicht, wenn der Energieverbrauch geringer ist als die Energieerzeugung.
Begriff ansehenÜberkapazitäten
Überkapazitäten im Energiesystem bezeichnen eine temporäre oder strukturelle Marktphase, in der die installierte und betriebsbereite Netto-Erzeugungsleistung von Kraftwerken den tatsächlichen, zeitgleichen Verbrauch an elektrischer Energie im Stromnetz nennenswert übersteigt. Dies tritt insbesondere bei hoher zeitgleicher Einspeisung fluktuierender erneuerbarer Energien (Sturm und intensive Sonneneinstrahlung) bei gleichzeitig schwacher Stromnachfrage auf. Überkapazitäten führen zu einem extremen Verfall der […]
Begriff ansehenV
Verbrennungsmotoren
Ein Verbrennungsmotor ist ein Motor, der chemische Energie aus brennbaren Stoffen nutzt, um mechanische Energie zu produzieren. Es gibt unterschiedliche Arten von Verbrennungsmotoren, wie Ottomotoren, Dampfmotoren, Dieselmotoren oder Stirlingsmotoren.
Begriff ansehenVerbrennungsmotoren
Ein Verbrennungsmotor ist eine thermische Kraftmaschine, die chemisch gebundene Energie eines Kraftstoffs durch exotherme Verbrennung in einem geschlossenen Arbeitsraum (Zylinder) in thermodynamische Energie (Druck und Wärme) transformiert und diese über kinematische Bauteile (Kolben, Kurbelwelle) in mechanische Rotationsenergie umwandelt. Man differenziert technologisch zwischen Ottomotoren (Fremdzündung), Dieselmotoren (Selbstzündung), hochentwickelten Gasmotoren (Nutzung von Erdgas oder Biogas in BHKWs) […]
Begriff ansehenVerweilzeit
Die Verweilzeit ist die Zeit eines Prozesses, in der ein vorher definiertes Flüssigkeitsvolumen in einem Teil der Biogasanlage verweilt. Die Verweilzeit berechnet sich aus dem Quotienten des Anlagenvolumens zum austretenden Volumenstrom.
Begriff ansehenVerweilzeit
Die Verweilzeit definiert in der Biogastechnologie den exakten rechnerischen Zeitraum, den ein definiertes Volumen an flüssigem Substrat im Fermenter oder Nachgärer einer Biogasanlage verbleibt. Sie berechnet sich aus dem Nettovolumen des Reaktors dividiert durch das tägliche Substratzufuhrvolumen. Eine ausreichend lange Verweilzeit ist biologisch zwingend erforderlich, um den anaeroben Mikroorganismen genügend Zeit für die vollständige Hydrolyse […]
Begriff ansehenVirtuelles Kraftwerk
Bei einem virtuellen Kraftwerk werden viele verschiedene dezentrale Kraftwerke, die räumlich nicht in Zusammenhang stehen müssen, zentral gesteuert. Die passende Zusammensetzung der teilnehmenden Kraftwerke führt dazu, dass die abzugebende Leistung an die Unregelmäßigkeiten der Nachfrage angepasst werden kann. Im virtuellen Kraftwerk können Stromerzeuger und -verbraucher zusammengeschaltet sein Die Kraftwerke sind digital vernetzt Meist werden diese […]
Begriff ansehenVirtuelles Kraftwerk
Ein Virtuelles Kraftwerk (VPP – Virtual Power Plant) bezeichnet den digitalen Zusammenschluss und das informationstechnische Vernetzen von einer Vielzahl dezentraler, räumlich weit verstreuter Energieanlagen, Energiespeicher und flexibler Stromverbraucher zu einem steuerungstechnischen Großverbund. Über ein zentrales Leitsystem steuert ein Direktvermarkter die Anlagen in Echtzeit und bündelt deren Kapazitäten. Hierdurch können dezentrale Einheiten (wie Biogas-BHKWs, PV-Anlagen und […]
Begriff ansehenVolatile Stromproduktion
Volatile Stromproduktion besagt, dass die Stromerzeugung, die durch bestimmte erneuerbare Energien erfolgt, z. B. Windkraftanlagen und Photovoltaik, Witterungsbedingungen und den Gegebenheiten der unterschiedlichen Jahreszeiten und Standorten unterliegt. Daher ist die Stromproduktion dieser dezentralen Energieerzeuger schwankend (also volatil). Je höher der Anteil dieser Art der erneuerbaren Energieerzeuger im Netz wird, desto schwieriger wird es auch, die […]
Begriff ansehenVolatile Stromproduktion
Die volatile Stromproduktion charakterisiert die zeitlich stark fluktuierende, wetterabhängige und nicht bedarfsgerecht steuerbare Einspeisung elektrischer Energie aus meteorologischen Quellen, namentlich der Windkraft und der Photovoltaik. Da die Erzeugungsmenge direkt von Windgeschwindigkeiten und Sonneneinstrahlungen abhängt, entstehen extreme Erzeugungsspitzen und Produktionslücken (Dunkelflauten). Mit steigendem Anteil dieser volatilen Erzeuger im Netz wächst die Herausforderung zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität […]
Begriff ansehenVolllast
Die Auslastung einer BHKW-Anlage sollte möglichst groß sein, damit ein Gewinn in Form von günstigsten spezifischen Betriebskosten und geringstem spezifischen Energieeinsatz zu verbuchen ist. Ein Blockheizkraftwerk wird daher unter Volllast betrieben. Die Größe des Kraftwerks gibt, unter Berücksichtigung des Bedarfs an Wärme, an, wie lange die Anlage pro Jahr laufen kann. Um die besten Wirkungsgrade […]
Begriff ansehenVolllast
Der Volllastbetrieb (Nennlast) kennzeichnet den Betriebszustand einer Energieerzeugungsanlage (z. B. eines BHKWs), bei dem diese mit ihrer maximal zulässigen kontinuierlichen Kapazität und Leistungsabgabe betrieben wird. Da in diesem Zustand die thermodynamischen Wirkungsgrade ihr Maximum erreichen und die fixen Betriebskosten auf die größtmögliche Menge an erzeugten Kilowattstunden umgelegt werden, sind die spezifischen Betriebskosten unter Volllast am […]
Begriff ansehenVorgrube
Die Vorgrube ist ein Bestandteil von Biogasanlagen. Hier beginnt der erste Schritt der Biogasproduktion. In der Vorgrube lagern die organischen Stoffe, durch deren Vergärung das Biogas entstehen soll. Zudem werden sie hier durch Homogenisieren oder Anmaischen bereits auf eine optimale anaerobe Zersetzung vorbereitet.
Begriff ansehenVorgrube
Die Vorgrube ist eine verfahrenstechnische Komponente, die dem eigentlichen Fermenter einer Biogasanlage vorgeschaltet ist. Sie fungiert als Zwischenlager und Annahmestation für flüssige und feste organische Inputstoffe (Gülle, Mist, Co-Substrate). Ihre Hauptaufgabe liegt in der mechanischen Vorbereitung des Substrats: Über integrierte Hochleistungsrührwerke und Zerkleinerungstechnologien wird die Biomasse intensiv homogenisiert und unter Zugabe von Flüssigkeiten angemaischt. Dies […]
Begriff ansehenW
Wärmepumpe
Als alternative Energiequelle soll die Wärmepumpe z.B. im Wohnungsbau zur Wärmebereitstellung dienen und die Energiewende unterstützen. Ihre Funktionsweise ist dabei der eines Kühlschranks sehr ähnlich. Während ein Kühlschrank den Lebensmitteln, also dem Innenraum des Schranks, Wärmeenergie entzieht und diese nach außen leitet, macht eine Wärmepumpe das Gegenteil: Sie entzieht der Umgebung außerhalb des Gebäudes Wärmeenergie […]
Begriff ansehenWärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist eine thermodynamische Heizungsanlage, die Umweltwärme (aus der Außenluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich) mithilfe eines geschlossenen Kältemittelkreislaufs aufnimmt und diese unter Zufuhr von mechanischer Antriebsenergie (Strom für den Verdichter) auf ein höheres, zu Heizzwecken nutzbares Temperaturniveau anhebt. Das Kältemittel durchläuft kontinuierlich die vier Stationen Verdampfer (Wärmeaufnahme), Verdichter (Druck- und Temperaturerhöhung), Verflüssiger (Wärmeabgabe […]
Begriff ansehenWärmespeicher
Eine zusätzliche Erhöhung von Betriebszeit und Wirtschaftlichkeit von BHKWs wird durch die Zuschaltung eines Wärmespeichers möglich. Ein Wärmespeicher – meistens ein Pufferspeicher, ist nichts anderes als ein Energiespeicher, der produzierte Wärme in Form von Warmwasser zwischenspeichert, um sie zu einem anderen Zeitpunkt zu nutzen.
Begriff ansehenWärmespeicher
Ein Wärmespeicher (vorwiegend als hydraulisch eingebundener Pufferspeicher realisiert) ist ein thermischer Energiespeicher, der sensible Wärme in einem flüssigen Medium (Wasser) zwischenspeichert, um zeitliche Diskrepanzen zwischen der Wärmeerzeugung und dem Wärmeverbrauch effizient auszugleichen. Bei BHKW-Systemen ermöglicht der Wärmespeicher eine signifikante Erhöhung der jährlichen Laufzeiten und der Gesamtwirtschaftlichkeit: Das BHKW kann auch dann gewinnbringend Strom produzieren und […]
Begriff ansehenWartung
Wartung und Instandhaltung spielen für jedes BHKW eine große Rolle. Denn die ständige Weiterentwicklung der Blockheizkraftwerke hinsichtlich ihrer Wirkungsgrade sowie gesteigerte Betriebszeiten erfordern eine regelmäßige Prüfung. Dabei gibt es unterschiedliche Begriffsdefinitionen, die man kennen sollte: Wartung Wartung bedeutet, den Soll-Zustand des BHWKs zu erhalten. Hierbei geht es um die Überprüfung und ggf. die Erneuerung von […]
Begriff ansehenWasserstoff (H2)
Wasserstoff (H2) ist das häufigste chemische Element im Universum. Er ist Bestandteil von Wasser sowie von nahezu allen organischen Verbindungen. Als Energieträger ist das farblose Gas vollkommen emissionsfrei was Luftschadstoffe anbelangt und zählt derzeit medial als der Energieträger der Zukunft.
Begriff ansehenWasserstoff (H2)
Wasserstoff ist das leichteste und am häufigsten vorkommende chemische Element im Universum. Als Energieträger ist gasförmiger Wasserstoff (H2) extrem energiereich, farb- und geruchlos und verbrennt vollkommen frei von lokalen Luftschadstoffen und Treibhausgasen (als Reaktionsprodukt entsteht lediglich reines Wasser). Man differenziert nach der Herstellungsmethode: Während "grauer Wasserstoff" mittels Dampfreformierung aus fossilem Erdgas unter CO2-Freisetzung gewonnen wird, […]
Begriff ansehenWirkungsgrad elektrisch/thermisch/gesamt
Der Wirkungsgrad eines BHKWs gibt prozentual an, welche Menge an Strom und Wärme durch die eingesetzte Energie von Brennstoffen produziert werden konnte. Elektrischer Wirkungsgrad: Zeigt, wie viel Prozent Strom aus der eingebrachten Energie entstanden ist. Thermischer Wirkungsgrad: Gibt die prozentual erzeugte Wärme an. Gesamt-Wirkungsgrad: Die Summe des elektrischen und des thermischen Wirkungsgrades ergibt den Wirkungsgrad […]
Begriff ansehenWirkungsgrad elektrisch/thermisch/gesamt
Der Wirkungsgrad ist das mathematische, prozentuale Maß für die Effizienz eines Energieumwandlungsprozesses und beschreibt das Verhältnis von nutzbarer Ausgangsenergie zur zugeführten Brennstoff-Eingangsenergie. Bei BHKWs wird exakt differenziert: Elektrischer Wirkungsgrad: Prozentualer Anteil der Brennstoffenergie, der in elektrischen Strom umgewandelt wird (Fokus der Stromerzeugung). Thermischer Wirkungsgrad: Prozentualer Anteil der Energie, der als nutzbare Wärme ausgekoppelt wird (Heizung, […]
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(Bio-)LNG Glossar
LNG, kurz für „Liquefied Natural Gas“ oder Flüssigerdgas, ist eine Form von Erdgas, das durch Kühlung auf etwa -164°C in den flüssigen Zustand überführt wird. Diese Technik ermöglicht eine erhebliche Volumenreduktion – nämlich um etwa das 600-fache im Vergleich zu seinem gasförmigen Zustand – was den Transport und die Speicherung von Erdgas wesentlich effizienter und […]
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