Grundlast-BHKW mit Spitzenlastkessel
Bei diesem Anlagenkonzept wird die Energiebereitstellung effizient aufgeteilt: Ein BHKW wird so dimensioniert, dass es die konstante Grundlast und Teile der Mittellast über das Jahr hinweg abdeckt, wodurch es auf maximale Betriebsstunden im wirtschaftlichen Volllastbereich kommt. Um die kurzzeitigen, extremen Wärmeanforderungen im Winter abzufangen, wird dem System ein Spitzenlast-Heizkessel (Zusatzheizung) parallel geschaltet. Dieser Kessel verursacht geringe Investitionskosten, kann sehr schnell zugeschaltet werden und sichert die lückenlose Versorgung auch bei strengem Frost ab, ohne das teure BHKW überdimensionieren zu müssen.
Fazit
Ähnlich wie die Einteilung der Kraftwerke in Grund-, Mittel- und Spitzenlastkraftwerke im Stromnetz teilt dieses Konzept die Wärmeversorgung nach Lastbereichen auf: Das BHKW deckt die Grundlast und Teile der Mittellast, der Spitzenlast-Heizkessel die kurzfristigen Bedarfsspitzen. In BHKW-Systemen ermöglicht der Einsatz eines Spitzenlast-Heizkessels die flexible und effiziente Abdeckung von Leistungsspitzen, insbesondere bei extremen Wetterbedingungen. Durch die Kombination von BHKW und Spitzenlast-Heizkessel kann eine kontinuierliche und zuverlässige Energieversorgung gewährleistet werden, während gleichzeitig die Effizienz maximiert und der Brennstoffverbrauch minimiert wird.